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ÖV-Nachtnetz wird wieder hochgefahren

Ab dem 2. Juli verkehren im Kanton Zürich wieder sämtliche Nachtzüge und Nachtbusse gemäss Fahrplan. Neu braucht es keinen Nachtzuschlag mehr.

08.06.2021 / 10:34 / von: mma/sda
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Ab dem 2. Juli fahren die Busse und Züge wieder bis spät in die Nacht. (Symbolbild: KEYSTONE/RIKKE SKAANING)

Ab dem 2. Juli fahren die Busse und Züge wieder bis spät in die Nacht. (Symbolbild: KEYSTONE/RIKKE SKAANING)

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Im Kanton Zürich ist das Nachtnetz seit Beginn der Pandemie im März 2020 eingestellt. Nun wird es wieder hochgefahren. Ab dem 2. Juli verkehren alle Nachtzüge und Nachtbüsse wieder gemäss Fahrplan, teilt der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) am Dienstag mit. Der Online-Fahrplan ist entsprechend aktualisiert.

Neu müssen die Nachtschwärmer keinen Nachtzuschlag mehr bezahlen. Bereits im vergangenen Sommer wurde beschlossen, per Dezember 2020 auf den Nachtzuschlag von fünf Franken zu verzichten.

Weiter heisst es in der Mitteilung, dass das Schutzkonzept für den öffentlichen Verkehr weiterhin gelte. An Haltestellen, Bahnhöfen, auf Perrons und in den Fahrzeugen muss bis auf Weiteres eine Maske getragen werden.

Auch Rest der Schweiz zieht nach

Auch in der restlichen Schweiz wird der öffentliche Verkehr wieder hochgefahren. SBB und Postauto als Systemführer koordinierten das Vorgehen mit dem Bundesamt für Verkehr und den Kantonen. Somit steht ab Anfang Juli wieder das komplette Angebot im Personenverkehr in Betrieb. Dieses war wegen den Einschränkungen der Covid-19-Pandemie reduziert worden. Wegen des Aufwands sei ein früherer Start der Nachtnetze nicht möglich, teilten die SBB weiter mit.

Die Restaurants in den Zügen öffnen am kommenden Freitag, 11. Juni, wieder. Dabei gilt ein Schutzkonzept: Nicht alle Plätze stehen zur Verfügung, um den Mindestabstand zu garantieren.

Die SBB verzeichneten bereits Ende Mai eine Zunahme der Anfragen wegen eintägigen Schulreisen. Sie rechnen allerdings nicht damit, die Rekordzahlen der Jahre vor der Pandemie wieder zu erreichen.

Die Lockerung der Homeoffice-Pflicht wird ebenfalls zu einer Zunahme der Reisenden führen. Allerdings geht die Bahn von einem geänderten Verhalten der Pendlerinnen und Pendler aus. Mehr Menschen würden einen oder zwei Tage pro Woche zuhause arbeiten und weniger zu den Stosszeiten pendeln.

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