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Pflegestudierende an ZHAW und ZAG sind hässig

Wer an der ZHAW oder an der höheren Fachschule ZAG Pflege studiert, bekomme zu wenig Lernzeit und zu wenig Lohn. Deshalb fordern Studierende mit einer Petition vom Kantonsrat, aber auch von der ZHAW bessere Ausbildungsbedingungen.

17.06.2024 / 10:20 / von: fgr, mho
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Diese Studierenden haben gemeinsam mit VPOD Unterschriften gesammelt. (Bild: zVg)

Diese Studierenden haben gemeinsam mit VPOD Unterschriften gesammelt. (Bild: zVg)

Die Studierenden haben rund 1500 Unterschriften gesammelt. (Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Die Studierenden haben rund 1500 Unterschriften gesammelt. (Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Die Pflegestudierenden übergeben die Petition dem Präsidenten des Kantonsrats ZH. (Bild: zVg.)

Die Pflegestudierenden übergeben die Petition dem Präsidenten des Kantonsrats ZH. (Bild: zVg.)

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Die TOP-Medien waren vor Ort:

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Am Montagmorgen haben Leute, welche Pflege studieren, die Petition «Faire Ausbildungsbedingungen für Pflegestudierende» mit 1500 Unterschriften an den Kantonsratspräsidenten Jürg Sulser überreicht. Sie fordern damit, dass die Politik die Pflege-Initiative umsetzt. Die Studentinnen und Studenten fordern von der ZHAW, aber auch vom Kantonsrat folgendes:

  • Ein Lohn von mind. CHF 3000 monatlich
  • Vier Stunden Lernzeit pro Woche
  • Freie Praktikumswahl auch an der ZHAW
  • Transparenz bei den Semestergebühren

Die Pflegestudentinnen und – Studenten an der ZHAW arbeiten während ihrer Ausbildung drei bis vier Monate im Jahr. Sie fordern einen Lohn von mindestens 3000 Franken monatlich, um sich das Studium leisten zu können. Laut der Medienmitteilung von VPOD stagnieren die Ausbildungslöhne seit 2004 bei 1100 Franken pro Monat für das erste Ausbildungsjahr.

Studierende hätten keine Zeit zum Lernen

Während des Arbeitseinsatzes hätten die Pflegestudierenden zudem zu wenig Lernzeit. Sie seien jedoch auf genügend Zeit angewiesen, um Aufträgen nachzukommen und Reflexionen zu schreiben. Deshalb fordert die Petition vier Stunden Lernzeit pro Woche.

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Auslandschweizer
am 18.06.2024 um 21:25
Was für eine frechheit. Wir sollten unsere angehende Pflegekräfte besser behandeln!