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Polizei findet brutale Gewalt-Videos bei Winterthurer Jugendlichen

Wegen einer Schlägerei unter Jugendlichen haben Winterthurer Stadtpolizisten verschiedene Handys kontrolliert. Was die Polizisten dabei sahen, führte gleich zu mehreren Strafverfahren: Gespeichert waren ein Enthauptungs-Video sowie Pornographie.

19.07.2019 / 11:11 / von: mle/sda
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Gegen mehrere Winterthurer Jugendliche wurde ein Strafverfahren eröffnet, weil sie brutale Gewalt-Videos sowie Pornos ihrem Handy hatten. (Symbolbild: Pixabay.com/marcino)

Gegen mehrere Winterthurer Jugendliche wurde ein Strafverfahren eröffnet, weil sie brutale Gewalt-Videos sowie Pornos ihrem Handy hatten. (Symbolbild: Pixabay.com/marcino)

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Die Polizei rückte am vergangenen Freitagabend eigentlich wegen einer Schlägerei bei einem Schulhaus im Waldegg-Quartier aus. Als sie dort ankamen, trafen sie auf einen 13-jährigen Jugendlichen mit Kopfverletzungen.

Die mutmasslichen Angreifer, fünf Jugendliche im Alter zwischen 12 und 14 Jahren, wurden vorläufig festgenommen und befragt. Dabei wurden auch ihre Handys kontrolliert. Auf mehreren Geräten sei ein Enthauptungs-Video gefunden worden, teilte die Stadtpolizei am Freitag mit. Die Handys wurden sichergestellt und die Jugendlichen ihren Eltern übergeben.

Die Polizei ermittelte danach im Umfeld dieser Jugendlichen und fand mehrere Jugendliche, die ebenfalls das Enthauptungs-Video und andere brutale Aufnahmen auf ihren Handys hatten. Auch verbotene Pornographie war gespeichert. Alle Mobiltelefone wurden eingezogen und in allen Fällen ein Strafverfahren eröffnet.

Die Polizei stellt vermehrt verbotene Gewalt- und Pornographievideos bei Jugendlichen fest. Sie weist in ihrer Mitteilung darauf hin, dass sowohl das Herstellen als auch der Besitz, das Teilen und das Zeigen solcher Aufnahmen eine Straftat darstellt.

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