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Samir Leuppi ist Winterthurer Sportler des Jahres

Am Donnerstagabend ist der Winterthurer Sportler des Jahres gewählt worden. Der Schwinger Samir Leuppi darf sich nun mit diesem Titel schmücken. Er setzte sich knapp gegen die Unihockey-Natispielerin Margrit Scheidegger und den Boxer Sem Redai durch.

27.02.2020 / 23:00 / von: mle/rme
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Samir Leuppi ist der Winterthur Sportler des Jahres. (Screenshot: TELE TOP)

Samir Leuppi ist der Winterthur Sportler des Jahres. (Screenshot: TELE TOP)

Samir Leuppi konnte an der Ehrung nicht teilnehem, er weilt im Trainingslager. Er wurde durch seinen Bruder (Zweiter von rechts) vertreten. (Bild: ZVG)

Samir Leuppi konnte an der Ehrung nicht teilnehem, er weilt im Trainingslager. Er wurde durch seinen Bruder (Zweiter von rechts) vertreten. (Bild: ZVG)

Sem Redai (Boxen), Mäggi Scheidegger (Unihockey) und Samir Leuppi (Schwingen) sind als beste Winterthurer Sportler nominiert. (Screenshots: TELE TOP)

Sem Redai (Boxen), Mäggi Scheidegger (Unihockey) und Samir Leuppi (Schwingen) sind als beste Winterthurer Sportler nominiert. (Screenshots: TELE TOP)

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An der Sport-Ehrung im Salzhaus Winterthur wurden die erfolgreichsten SportlerInnen des Jahres 2019 geehrt. Schwinger Samir Leuppi wurde als «Winterthurer Sportler des Jahres» gewählt. er konnte sich in der Publikumswahl knapp gegen seine beiden Konkurrenten durchsetzten. Leuppi konnte an der Ehrung jedoch nicht teilnehmen. Er weilt zur Zeit im Trainingslager.

Die Auszeichnung des Sportförderers ging in diesem Jahr an Toni Meier. Im Sommer stand die Winterthurer-Sportwelt ganz im Zeichen des Faustballs. Auf der Schützenwiese wurde um den Weltmeister-Titel gespielt. Toni Meier als OK-Präsident wurde im Rahmen der Sport-Ehrung 2020 als Sportförderer des Jahres ausgezeichnet.

Toni Meier ist mit Leib und Seele Faustballer und Präsident des Turnvereins Pflanzschule Winterthur. Die Idee, eine Faustball-WM nach Winterthur zu holen, entstand 2014 bei einem Bier. Fünf Jahre später wurde die Bieridee zur Realität. Innerhalb einer Woche wurde die gesamte Infrastruktur auf der Schützenwiese aufgebaut, damit am 11. August die Eröffnungsfeier stattfinden konnte.

Auch wenn die Schweizer Nationalmannschaft am Schluss keine Medaille gewinnen konnte, war der Anlass ein voller Erfolg. Die Stimmung unter den tausenden von Zuschauern war ausgelassen, nicht zuletzt dank Live-Bands und DJ’s. Innerhalb weniger Tage wurde die Infrastruktur zurück gebaut und das Stadion wieder dem Fussball übergeben, auch wenn auf dem Rasen die Spuren der Faustballer noch eine Weile unübersehbar blieben. 

Die Nominierten der Wahl zum Winterthurer Sportler des Jahres:

«Mäggi» Scheidegger hat heute noch Tränen der Freude in den Augen, wenn sie an den Unihockey-WM-Halbfinal zwischen der Schweiz und Tschechien denkt. Die Schweizerinnen waren kurz vor Schluss mit 1:6 im Rückstand und konnten das Spiel in der Verlängerung doch noch drehen. Der Lohn: Einzug in den WM-Final. Dieser ging zwar gegen die starken Schwedinnen verloren, trotzdem ist «Mäggi» mit der Silbermedaille überglücklich. Diese hängt im Schulzimmer des Schulhauses Tägelmoos, wo sie als Lehrerin arbeitet. «Mäggi» Scheidegger ist Stürmerin und spielt für die Red Ants Rychenberg Winterthur.

«Mäggi» Scheidegger im Portrait:

Video-Portrait «Mäggi» Scheidegger


Sem Redai durchlief die Juniorenabteilungen des FC Schaffhausens und der Grasshoppers, bevor er zum Boxen wechselte. Im November 2019 wurde er in Martigny Schweizermeister Olympisches Boxen im Federgewicht (50-56 kg). Sem ist in Eritrea geboren und als Flüchtling in Malta aufgewachsen. Er weiss genau, wie man sich durchs Leben boxt. Er möchte so schnell wie möglich den Schweizerpass bekommen, um die Schweiz an den Olympischen Spielen 2024 in Paris im Boxen zu vertreten. Zurzeit arbeitet Sem als Gipser, möchte aber seinen Sport zum Beruf machen. Er boxt für den Box Club Winterthur.

Sem Redai im Portrait:

Video-Portrait Sem Redai


Samir Leuppi – der Eidgenosse! Es war im wahrsten Sinne des Wortes die bisherige Krönung seiner Karriere. Samir Leuppi gewann beim ESAF in Zug seinen ersten Eidgenössischen Kranz. Damit gehört Samir Leuppi zu den besten Schwingern des Landes. Im letzten Jahr gelang ihm zudem der Kranzfestsieg beim Zürcher Kantonalschwingfest, sowie drei weitere Regionalfestsiege. Wie es sich anfühlt Titel zu gewinnen weiss Samir seit er 17-jährig ist. 2009 wurde er Jungschwingerkönig. Samir Leuppi ist Mitglied im Schwingklub Winterthur und dem TV Wülflingen.

Samir Leuppi im Portrait:

VideoLeuppi

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Kneubuehler
am 27.02.2020 um 13:59
Ich stimme auch für Maggi scheidegger und druckä irrä dä Dumä, sie hätts verdient????