Pull down to refresh...
zurück

Sanierung der Pensionskasse soll Winterthurer Rechnung nicht belasten

Vor drei Jahren ist eine Rückstellung für die Sanierung der Pensionskasse des Winterthurer Stadtpersonals gebildet worden. Diese soll nun nicht für den mittelfristigen Ausgleich der Rechnung berücksichtigt werden. Dies beantragt der Stadtrat dem Grossen Gemeinderat.

23.08.2019 / 09:07 / von: rme
Seite drucken Kommentare
0
Die Pensionskassensanierung soll die Winterthurer Rechnung nicht belasten. (Symbolbild: pixabay.com/Cobanams)

Die Pensionskassensanierung soll die Winterthurer Rechnung nicht belasten. (Symbolbild: pixabay.com/Cobanams)

0
Schreiben Sie einen Kommentar

Der mittelfristige Ausgleich soll die Gemeinderechnungen vor einem Defizit bewahren. Dies schreibt die Gemeindeordnung des Kantons Zürich vor. Über einen Zeitraum von acht Jahren wird dieser berechnet. In Winterthur heisst das, ab der Rechnung 2016 bis zum Planjahr 2023.

Im Jahr 2016 war die Stadt Winterthur verpflichtet, eine Rückstellung von insgesamt 144 Millionen Franken für die Sanierung der städtischen Pensionskasse zu tätigen. Davon entfielen etwas mehr als 115 Millionen Franken auf den Steuerhaushalt. Also auf diesen, welcher für den mittelfristigen Ausgleich zählt.

Damit diese Rückstellung den Ausgleich nicht belastet, soll dieses Geld vom mittelfristigen Ausgleich ausgenommen werden, schreibt die Stadt in einer Mitteilung. Dies beantragt der Stadtrat dem Grossen Gemeinderat. Dieser muss die Forderung mit einer Zweidrittelmehrheit absegnen.

Beitrag erfassen

Keine Kommentare