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Schadstoffe in Winterthurer Pünten gefunden

Auf dem Püntenareal Neuwiesen wurde im Boden eine zu hohe Belastung durch Schadstoffe gemessen. Ursache ist die ehemalige Deponie auf dem Areal. Die Stadt zieht die Schliessung einzelner Pünten in Betracht.

30.06.2022 / 10:10 / von: evo/mar
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Die Schadstoffbelastung könnte so hoch sein, dass die Stadt einige Pünten schliessen muss. (Bild: TOP-Medien/Marc Arnold)

Die Schadstoffbelastung könnte so hoch sein, dass die Stadt einige Pünten schliessen muss. (Bild: TOP-Medien/Marc Arnold)

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In einem Bereich des heutigen Püntenareals Neuwiesen sei seit dem 19. Jahrhundert Kies abgebaut worden. Die dabei entstandene Kiesgrube habe später - während der 1930er- bis 1940er-Jahre - als Deponie gedient. Sie sei unter anderem mit Abfall wieder aufgefüllt worden. Umweltschutz sei in dieser Ära noch kein Thema gewesen. Dies räche sich nun, weil von solchen Arealen Schadstoffe in die Umwelt gelangen können, wie die Stadt Winterhtur mitteilt.

Die Untersuchungen auf dem Püntenareal Neuwiesen hätten erhöhte Schadstoffgehalte belegt. Betroffen seien nicht nur das unter dem Boden liegende Deponiematerial, sondern auch die oberen, bewirtschafteten Bodenschichten. Im Grundwasser seien keine erhöhten Schadstoffgehalte festgestellt worden. Bei den Schadstoffen im Boden handele es sich vor allem um Quecksilber und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK). Es bestünde keine akute Gefahr für die Gesundheit. Um eine Gefährdung auf längere Sicht auszuschliessen, müssten aber Massnahmen ergriffen werden. Diese Massnahmen beinhalteten den Abbau von Nahrungspflanzen, den Aufenthalt auf den Parzellen und könnten sogar zur Schliessung von einigen wenigen Pünten führen.

TELE TOP hat das betroffene Püntenareal Neuwiesen besucht:

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Ischdochwahr
am 01.07.2022 um 20:43
Wie immer werden die Verantwortlichen kaum zur Rechenschaft gezogen. Alles verjährt. Zahlen müssen die Steuerzahler, die Profiteure leben unbehelligt in ihren Luxusvillen, fernab von verseuchten Böden. Inzwischen haben sie weitere Deponien gefunden, wo sie ihren Giftmüll gratis entsorgen können, nachdem sie dafür viel Geld erhalten haben. Die Behörden wissen wie immer von nichts. Korruption gibt es in der Schweiz bekanntlich nicht.