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Schaffhausen lebt ab Weihnachten auf Kosten der Geberkantone

Der Kanton Schaffhausen gehört beim nationalen Finanzausgleich zu den Empfängerkantonen. Ohne die Gelder des Finanzausgleichs könnte Schaffhausen ab dem 25. Dezember seine Ausgaben nicht mehr decken. Dass der Kanton gleichzeitig die Steuern senkt, macht die Zürcher stutzig.

30.11.2020 / 21:20 / von: lpe/mst/asl
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Schaffhausen will die Steuern senken. (Screenshot: TELE TOP)

Schaffhausen will die Steuern senken. (Screenshot: TELE TOP)

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Der Kanton Schaffhausen lebt ab dem 25. Dezember auf Kosten der Geldgeber des nationalen Finanzausgleichs. Das zeigt laut «Tages-Anzeiger» eine Studie. Dass ein Empfängerkanton wie der Kanton Schaffhausen nächstes Jahr seine Steuern senkt, macht gewisse Zürcher stutzig. Der Kanton Zürich ist der grösste Geldgeber. «Dass ein Kanton auf der einen Seite seine Hand ausstreckt, gleichzeitig aber die Steuern senkt, gehe nicht», sagt ein Passant in Winterthur.

Laut den Finanzdirektoren der beiden Kantone Zürich und Schaffhausen sei dies aber normal. Der aktuelle nationale Finanzausgleichs berechne sich aus drei Jahre alten Zahlen und habe mit dem aktuellen kantonalen Steuerfuss nichts zu tun. Cornelia Stamm Hurter, Schaffhauser Finanzdirektorin, sagt, dass der Kanton vor ein paar Jahren finanziell schlechter da stand und deshalb verzögert in den Genuss der Zahlungen kommt. Weil es dem Kanton jetzt besser geht, wird Schaffhausen in naher Zukunft selber zum Geberkanton werden. Auch für den Zürcher Finanzdirektor Ernst Stocker macht es Sinn, dass der Kanton Schaffhausen seine Steuern senkt. Dadurch mache er sich wieder attraktiver.

Im Beitrag von TELE TOP erklären die Finanzdirektoren aus Zürich und Schaffhausen, warum die Schaffhauser Steuererhöhung kein Problem ist:

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