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Schulklassen in Winterthur müssen auf Velokurse warten

Weil die Schülerzahlen stetig steigen, konnten in siebzehn Schulklassen noch keine Velokurse durchgeführt werden. Die Stadtpolizei Winterthur sucht jetzt nach einer Lösung.

12.07.2019 / 08:02 / von: mco
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Die Kurse werden aufgeschoben aber nicht aufgehoben. (Symbolbild: pro-velo.ch)

Die Kurse werden aufgeschoben aber nicht aufgehoben. (Symbolbild: pro-velo.ch)

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In Winterthur sind vier Verkehrsinstruktoren für rund 600 Schul- und Kindergartenklassen verantwortlich. Diese seien überlastet und können nicht für alle Kinder Velokurse durchführen, schreibt der «Landbote». Es warten siebzehn Schulklassen auf den Velokurs.

Vor allem die Zunahme der Schülerzahlen von 9'000 auf 11'000 Schüler habe zu dem Engpass geführt, erklärt Michael Wirz, Mediensprecher der Stadtpolizei Winterthur gegenüber dem «Landboten». Um diesem Anstieg gerecht zu werden, führe die Polizei jetzt eine vertiefte Studie durch. Dabei werden die Aufgaben der Verkehrsinstruktoren genau untersucht und es werde darüber nachgedacht, welches die Hauptaufgaben sind und welche Angebote gestrichen werden können. 

Als Beispiel für einen Lösungsansatz schlägt Wirz vor, die Administration der Schulweghilfe an das Departement Schule und Sport abzugeben. Bisher wurden die Helfer, welche die Kinder über die Strasse führen, von den Verkehrsiinstruktoren organisiert und eingeteilt. 

Eine weitere Lösung wäre, eine neue Person einzustellen. Auf jeden Fall soll der Verkehrsunterricht ohne Verzicht weitergeführt werden. 

 

 

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