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Sicherheitschef des FC Schaffhausen verhaftet

Die Polizei hat am Freitagmorgen drei mutmassliche Urheber des Skandal-Plakats an ihren Wohnorten in den Kantonen Thurgau und Schaffhausen festgenommen. Wie die Zürcher Staatsanwaltschaft nun bestätigt, ist auch der Sicherheitschef des FC Schaffhausen unter den Verhafteten.

31.05.2019 / 09:45 / von: mle/sda
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Die Kantonspolizei Zürich hat drei mutmassliche Ersteller des Plakats festgenommen. (Bild: facebook.com/Toja Rauch)

Die Kantonspolizei Zürich hat drei mutmassliche Ersteller des Plakats festgenommen. (Bild: facebook.com/Toja Rauch)

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Wie die Kantonspolizei Zürich am Freitag mitteilt, hat sie in Zusammenarbeit mit der Schaffhauser Polizei und der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland am Freitagmorgen drei mutmassliche Täter an ihren Wohnorten in den Kantonen Thurgau und Schaffhausen verhaftet und entsprechende Hausdurchsuchungen durchgeführt. Die drei Männer im Alter zwischen 25 und 37 Jahren sind Schweizer Staatsbürger.

Brisant: Einer der Verhafteten ist der Sicherheitschef des FC Schaffhausen. Die Zürcher Staatsanwaltschaft bestätigt am Freitagmittag eine entsprechende Meldung von «nzz.ch».

Ob die drei mutmasslichen Täter danach weiter in Haft bleiben, ist offen. Klar ist, dass das Verfahren rund um den Gewaltaufruf beim Fussballspiel zwischen dem FC Schaffhausen und dem FC Winterthur am Sonntag in Winterthur in jedem Fall weitergeführt wird.

Im Interview mit TELE TOP spricht der FC SChaffhausen über die verhafteten Fans:

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Verkündung des neuen Investors abgesagt

Der FC Schaffhausen hatte angekündigt, am Freitag mitteilen zu wollen, wer der neue Besitzer des FC Schaffhausen ist. Wegen der Verhaftungen, hat der Fussballclub dies allerdings kurzfristig abgesagt. Einen Ersatztermin hat der Fussballclub nicht bekanntgegeben.

Bereits am Mittwoch machte die Liga publik, dass der FC Schaffhausen einen neuen Besitzer habe.

 Allerdings gab der Club noch nicht an, um wen es sich handelt. 

Schon seit längerer Zeit wurde spekuliert, dass der ehemalige GC-Vizepräsident Roland Klein den Club übernehmen könnte.

 

«Winti Fraue figgä und verhaue»

Während des Fussballspiels war es am Sonntag im Stadion zu verschiedenen Provokationen zwischen den Fussballfans der beiden Lager gekommen. Dabei zeigten Fans des FC Schaffhausen ein hetzerisches Transparent.

Darauf war zu lesen «Winti Fraue figgä und verhaue». Die Polizei leitete daraufhin ein Ermittlungsverfahren ein.

In den sozialen Medien sorgte das zweiteilige Plakat für entsetzte Reaktionen.

Der FC Schaffhausen verurteile die Aktion seiner Anhänger in einer Mitteilung «aufs Schärfste». Der Verein distanziere sich in aller Form von Diskriminierung, Gewalt und Sexismus. Mit den involvierten Personen und Fanverantwortlichen fänden nun Gespräche statt. Über die weiteren Schritte will der Verein informieren.

Bereits reagiert hat die Swiss Fotball League (SFL). Sie belegte am Mittwoch drei «Urheber der zu verurteilenden Aktion» mit einem zweijährigen schweizweiten Fussballverbot.

Ob es sich dabei um die Verhafteten handelt, ist unklar.

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