Pull down to refresh...
zurück

Soziale Belastung in Winterthur steigt

In der ganzen Stadt ist die soziale Belastung gestiegen. Neu stehen zwei Quartiere in Oberwinterthur und in Töss im Fokus - auch dort haben sich die sozialen Probleme verschärft.

04.02.2019 / 12:17 / von: pha/eob
Seite drucken Kommentare
1
Das Quartier Steig gehört neu auch zu den Lupenräumen. (Bild: RADIO TOP/Elena Oberholzer)

Das Quartier Steig gehört neu auch zu den Lupenräumen. (Bild: RADIO TOP/Elena Oberholzer)

1
Schreiben Sie einen Kommentar

Die Härti in Wülflingen ist eines der bekannten Quartiere in Winterthur. Eine Siedlung mit alten Wohnblöcken und günstigen Wohnungen. Solche günstige Wohnungen ziehen besonders viele Sozialhilfebezüger, Arbeitslose und Geringverdiener an. Ähnliche Quartiere gibt es auch in Töss oder Seen. Stadtweit gab es nämlich sechs solche Quartiere. Neu gehören nun aber auch das Quartier Guggenbühl in Oberwinterthur und Steig in Töss dazu, wie der «Landbote» schreibt.

Diese Quartiere gehören zu den Lupenräumen der Stadt. Das heisst, die Behörden schauen genauer hin, um Konflikte zu entschärfen oder soziale Probleme vorzubeugen. Nun gehören diese zwei Quartiere, wie die Härti in Wülflingen auch dazu.

Wie die Bewohner im Quartier Steig reagieren, dass sie zu den Lupenräumen dazugehören, im Beitrag von RADIO TOP:

audio

Alle vier Jahre misst die Stadt die soziale Belastung in den einzelnen Quartieren. Genaue Zahlen gibt es keine, nur die allgemeinen Trends sind bekannt. In den letzten acht Jahren hat die soziale Belastung zugenommen, das heisst in gewissen Quartieren ist die Arbeitslosigkeit gestiegen und das mittlere Einkommen gesunken. Dennoch sei das Klima in den betroffen Quartieren nicht rauer geworden.

Die Stadt betont, dass in Winterthur trotz dieser Trends keine Gefahr einer Ghettobildung besteht. Auch die Brennquartiere seien lebenswert und sicher - nur eben im innerstädtischen Vergleich sozial etwas schwächer als andere Quartiere.

Beitrag erfassen

Stefan Wälti
am 05.02.2019 um 02:20
...'keine Gefahr für Ghettobildung entsteht'... Das ich nicht lache. Ich wuchs in Seen auf und bin vor 19 Jahren sehr gerne weg gezogen, denn das Quartier wurde so sehr verbaut und jedes bischen Grün wurde abrasiert, sodass die Enge und vorallem die Lebensqualität auf dem Tiefpunkt angelangt war. Fährt man heute durch diese Gegend, dann erblickt man schnell das man nicht mehr in der selben Gegend ist wie vor gut zwei Jahrzehnten, Fakt. Man kann da aber wirklich von einem Ghetto sprechen, das dieser Stadtrat das anders sieht ist klar! Zeigt uns doch mal die wahren Statistiken der Sozialbezüger bitte auf.