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Stadt Winterthur erlässt dem Gewerbe einen Teil der Miete

Die Stadt Winterthur kommt den Gewerbetreibenden entgegen, die in einer städtischen Liegenschaft eingemietet sind und ihr Geschäft während des zweiten Corona-Lockdowns schliessen mussten: Sie erlässt ihnen für die Dauer der Einschränkung zwei Drittel der Miete.

28.05.2021 / 12:14 / von: mle/sda
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Geschlossene Restaurants und Gewerbebetriebe: Die Stadt Winterthur erlässt Betroffenen einen Teil der Miete. (Symbolbild: KEYSTONE/APA/APA/ROLAND SCHLAGER)

Geschlossene Restaurants und Gewerbebetriebe: Die Stadt Winterthur erlässt Betroffenen einen Teil der Miete. (Symbolbild: KEYSTONE/APA/APA/ROLAND SCHLAGER)

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Von den 271 eingemieteten Gewerbebetrieben seien 46 von den angeordneten Betriebsschliessungen betroffen gewesen oder seien es noch immer, heisst es in einer Mitteilung der Stadt vom Freitag. Der Stadtrat geht davon aus, dass diese mit dem Mietzinserlass um insgesamt 122'000 Franken entlastet werden können.

Der Stadtrat verzichtet im laufenden Jahr zudem wie im Vorjahr darauf, bei den neun städtischen Gastronomiebetrieben den Mindestpachtzins zu erheben. Damit entgehen der Stadt Einnahmen von rund 427'000 Franken.

Die Mindereinnahmen durch den Mietzinserlass und den Verzicht auf den Mindestpachtzins werden dem Fünf-Millionen-Kredit belastet, den der Stadtrat für Corona-Massnahmen im April 2020 gesprochen hatte.

Mit diesem Kredit wurden im vergangenen Jahr unter anderem die Veranstalter des abgesagten Albanifestes mit 200'000 Franken unterstützt. Zudem wurden Gebühren für ausgefallene Veranstaltungen, für Aussengastwirtschaften und die Benützung von Schul- und Sportanlagen in Höhe von 1,5 Millionen Franken erlassen.

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