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«Stadtgmües»: Winterthur will nachhaltige Ernährung fördern

Die Stadt Winterthur will ihre Bevölkerung für nachhaltige Ernährung sensibilisieren. Deshalb lanciert sie das Projekt «Stadtgmües»: Dabei wird gezeigt, wie mit lokalen Produkten gutes Essen zubereitet werden kann.

18.09.2018 / 10:40 / von: vsu
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Mit dem Projekt «Stadtgmües – Wills da wachst» will die Stadt Winterthur die Bevölkerung dazu bringen, sich nachhaltiger zu ernähren. (Bild: Stadtgmües)

Mit dem Projekt «Stadtgmües – Wills da wachst» will die Stadt Winterthur die Bevölkerung dazu bringen, sich nachhaltiger zu ernähren. (Bild: Stadtgmües)

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Welches Gemüse hat wann Saison? Weshalb macht es einen Unterschied, ob Gurken im Winter oder im Sommer gekauft werden? Lohnt es sich, auch in den kalten Monaten Gemüse auf dem Balkon anzubauen? Diese Fragen will die Stadt Winterthur mit ihrem Projekt «Stadtgmües» beantworten. «Eigentlich ist es einfach. Es geht darum, welche Gemüse- und Obstsorten gerade Saison haben und um die Frage, ob diese Produkte aus der Region stammen. Wer sich beim Einkaufen an diese zwei Faustregeln hält, macht bereits sehr viel für den Klimaschutz» wird das Projekt in einer Mitteilung vom Dienstag erklärt.

Mit dem Projekt des Umwelt- und Gesundheitsschutzes wolle man praktische Tipps geben und so die Nachhaltigkeit im Alltag fördern. Deshalb wird am 28. September während der «Friday Night Shopping» ein Starkoch regionale und saisonale Zutaten zu einem Menü verarbeiten. Damit startet eine Veranstaltungsreihe, welche das Thema «klimafreundliche Ernährung» vorstellt. «Rund ein Drittel der Treibhausgasemissionen verursachen wir durch unsere Ernährung. Wenn jede in der Schweiz wohnhafte Person dreimal wöchentlich ein klimafreundliches Essen zu sich nehmen würde, hätte dies denselben Effekt wie eine Reduktion des Strassenverkehrs um 750 000 Autos. Gerade bei der Ernährung hat die Bevölkerung einen grossen Spielraum, um messbare Treibhausgas-Reduktionen zu erzielen» wird das Projekt und dessen Relevanz begründet.

Aus diesen Gründen wird die Winterthurer Kampagne auch vom Bund unterstützt: Dieser gibt 60'000 Franken an das Projekt. Auch mit an Bord sind die Klimaschutzorganisation myblueplanet und das Institut für Nachhaltige Entwicklung der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW. 

Weitere Informationen zum Projekt gibt es unter www.stadtgmües.ch.

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