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Streit um Quartierzentrum führt zu geschlossenem Rücktritt

Zwischen der Stadt Winterthur und einem ihrer Quartiervereine ist ein heftiger Konflikt entbrannt. Der gesamte Vorstand des Quartiervereins Gutschick-Mattenbach tritt geschlossen zurück. Das Fass zum Überlaufen brachte ein Graffiti.

21.01.2021 / 07:08 / von: mma
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Der Quartierverein vermietet die Liegenschaft an den Jugendtreff. (Screenshot: Google Maps/Maxar Technologies)

Der Quartierverein vermietet die Liegenschaft an den Jugendtreff. (Screenshot: Google Maps/Maxar Technologies)

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Der Vorstand des Quartiervereins Gutschick-Mattenbach tritt auf Ende März geschlossen zurück. Freiwillig geschieht dies jedoch nicht, wie der Präsident des Vereins gegenüber dem «Landboten» erklärt. Die Fachstelle für Quartierentwicklung habe damit gedroht, dem Verein den Subventionshahn zuzudrehen. Die Stadt hingegen kontert, der Rücktritt des Vorstands sei in gegenseitigem Einverständnis erfolgt. Ob sich für den Vorstand des Quartiervereins Nachfolger finden lassen, ist unklar. Der Verein ist überaltert.

Auslöser für den Streit ist der Jugendtreff in der städtischen Freizeitanlage, welche durch den Quartierverein vermietet wird. Der Verein für Kinder- und Jugendarbeit im Gutschick betreibt den Jugendtreff und baut das Angebot immer weiter aus. Das Gutschick-Quartier gilt in der Stadt Winterthur als sozialer Brennpunkt.

Die beiden Vereine hatten allerdings nie einen guten Draht zueinander. Eine konstruktive Zusammenarbeit sei nicht möglich, heisst es von beiden Seiten. Das Fass zum Überlaufen brachte ein Graffiti an einer an das Quartierzentrum angrenzende Wand. Dieses wurde von den Jugendlichen im Rahmen eines Workshops des Jugendtreffs gesprayt – mit Bewilligung. Der Quartierverein entfernte dieses wieder.  

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