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Streit um Stefanini-Stiftung erneut vor Gericht

Der Streit um das Erbe des Winterthurer Immobilienkönigs Bruno Stefanini kommt erneut vor Gericht. Die Zürcher Staatsanwaltschaft klagt zwei ehemalige Stiftungsräte wegen Urkundenfälschung an.

09.02.2019 / 07:26 / von: vbu
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Bruno Stefanini (Bild: TELE TOP/Archiv)

Bruno Stefanini (Bild: TELE TOP/Archiv)

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Bruno Stefanini ist im Dezember 2018 im Alter von 94 Jahren gestorben. Stefanini war Besitzer zahlreicher Immobilien in Winterthur und Umgebung und ein leidenschaftlicher Kunstsammler. 

Schon vor seinem Tod tobte ein Streit um die Macht in seiner Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte. Mitglieder des Stiftungsrats und Stefaninis Kinder gingen bis vor Bundesgericht, welches dann seinen Kindern recht gab.

Die Sache hat nun aber ein weiteres Nachspiel: Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen zwei ehemalige Stiftungsräte erhoben, wie ein Sprecher der «NZZ» bestätigt. Sie wirft den beiden Urkundenfälschung vor.

Die Vorwürfe stehen in Zusammenhang mit dem Machtkampf um Stefaninis Erbe: Die Stiftungsräte sollen 2014 ein Sitzungsprotokoll so verändert haben, dass ihnen weitgehende Kompetenzen in der Stiftung zugesprochen wurden. Diese Dokumente erachten die Kinder Stefaninis als Fälschung, weshalb sie Strafanzeige eingereicht haben. Nun kommt es zum Prozess. Der Verhandlungstermin beim Bezirksgericht Winterthur steht noch nicht fest. 

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