Pull down to refresh...
zurück

Tausende gehen für das Klima auf die Strasse

In diversen Schweizer Städten gibt es erneut Klimademonstrationen. In Winterthur zogen tausende Personen durch die Strassen. Auch in Zürich, St.Gallen und Frauenfeld gab es Kundgebungen.

06.04.2019 / 13:22 / von: pha/pwa/sda
Seite drucken Kommentare
0
Klimademo in Winterthur (Bild: RADIO TOP/Patrick Walther)

Klimademo in Winterthur (Bild: RADIO TOP/Patrick Walther)

Die Steinberggasse in Winterthur füllt sich mit Klimademonstranten (Bild: Patrick Walther / RADIO TOP)

Die Steinberggasse in Winterthur füllt sich mit Klimademonstranten (Bild: Patrick Walther / RADIO TOP)

Der Neumarkt in Winterthur ist voll mit Klimademonstranten (Bild: RADIO TOP / Patrick Walther)

Der Neumarkt in Winterthur ist voll mit Klimademonstranten (Bild: RADIO TOP / Patrick Walther)

Klimademo in Winterthur (Bild: RADIO TOP/Patrick Walther)

Klimademo in Winterthur (Bild: RADIO TOP/Patrick Walther)

Klimademo in Winterthur (Bild: RADIO TOP/Patrick Walther)

Klimademo in Winterthur (Bild: RADIO TOP/Patrick Walther)

Klimademo in Winterthur (Bild: RADIO TOP/Patrick Walther)

Klimademo in Winterthur (Bild: RADIO TOP/Patrick Walther)

Alles bereit für die Klimademo in Winterthur (Bild: Patrick Walther / RADIO TOP)

Alles bereit für die Klimademo in Winterthur (Bild: Patrick Walther / RADIO TOP)

Tausende Menschen gehen in Zürich für das Klima auf die Strasse (Bild: Sarah Frattaroli / RADIO TOP)

Tausende Menschen gehen in Zürich für das Klima auf die Strasse (Bild: Sarah Frattaroli / RADIO TOP)

In Zürich sind tausende Menschen auf der Strasse (Bild: RADIO TOP/Sarah Frattaroli)

In Zürich sind tausende Menschen auf der Strasse (Bild: RADIO TOP/Sarah Frattaroli)

In Zürich sind tausende Menschen auf der Strasse (Bild: RADIO TOP/Sarah Frattaroli)

In Zürich sind tausende Menschen auf der Strasse (Bild: RADIO TOP/Sarah Frattaroli)

0
Schreiben Sie einen Kommentar

In mehreren Schweizer Städten sind am Samstag erneut zehntausende Menschen für den Klimaschutz auf die Strasse gegangen. In zwanzig Städten hatte die Klimastreik-Bewegung zu den Kundgebungen aufgerufen.

In Aarau, Biel und Thun zogen bereits am Morgen zwischen 200 und 350 Leute durch die Stadt. Die Klimademonstration in Bern begann am frühen Nachmittag auf dem Helvetiaplatz. In der Bundesstadt schlossen sich 8000 Personen dem Aufruf der Klimastreik-Bewegung an, wie diese am Nachmittag mitteilte. Andere Schätzungen gingen von 10'000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus. Der Berner Demonstrationszug bewegte sich über die Kirchenfeldbrücke, Kornhausbrücke, Viktoriastrasse, den Aargauerstalden und durch die untere Altstadt via Zytglogge zurück zum Helvetiaplatz.

In Winterthur hat die Demonstration um 14.00 Uhr begonnen. Mehrere tausend Menschen haben sich auf den Neumarkt in der Altstadt versammelt und füllten den Platz.

 

#Winterthur braucht einen grösseren Platz. Neumarkt reicht nicht mehr für #Klimademo

— Christian Engeli (@ChristianEngeli) 6. April 2019

Um ca. 14.30 Uhr ist dann der Umzug durch die Stadt gezogen, so auch durch die Stadthausstrasse in Winterthur:

video

Auch die Stadtpolizei Winterthur ist vor Ort. 

Die Klimademo in #Winterthur geht los. Wir sorgen für eine sichere Durchführung des bewilligten Anlasses und sind unter anderem mit #Dialogteams vor Ort, sprecht uns bei Fragen oder Anliegen an! ^wi pic.twitter.com/YAR2Al89ze

— Stapo Winterthur (@StapoWinterthur) 6. April 2019

Der Demonstrationszug in der Winterthurer Altstadt:

video

Einen Grossaufmarsch mit über 15'000 Menschen gab es laut den Organisatoren in Zürich, und auch in Lausanne beteiligten sich demnach etwa 9000, in Genf rund 3000. In Winterthur strömten etwa 4000 und in Basel mindestens 3000 Personen an die Kundgebung. In Luzern nahmen nach Schätzungen der Organisatoren rund 2000 Personen am Demonstrationszug teil. In St. Gallen versammelten sich rund 1500 Personen in der Marktgasse.

Die #Klimademo ist lautstark und farbig in der Innenstadt unterwegs. Wie erwartet verläuft der Einsatz ohne Probleme. Wir danken allen Beteiligten für die gute Kooperation. ^su

— Stadtpolizei Zürich (@StadtpolizeiZH) 6. April 2019


Die Stadt Sitten bewilligte die Klimademonstration nicht. Der Genehmigungsantrag traf gemäss den Behörden nicht rechtzeitig und nicht in der erforderlichen Form ein.

Auffallend war am Samstag, dass auch die Eltern- und Grosselterngeneration stark vertreten war.

Auch ältere Generation gefordert
Damit auch Berufstätige teilnehmen konnten, fand die Demo an einem Samstag statt. Erstmals waren die Demonstrationen damit nicht an einem Freitag, dem Klimastreiktag.

Am letzten Grossanlass vom 15. März hatten sich zehntausende Menschen im ganzen Land beteiligt. In den Wochen seit dem Beginn der Klimastreikbewegung haben die Städte Basel, Olten und Delsberg den Klimanotstand ausgerufen. Hinzu kommt der Kanton Waadt als ganzes.

Damit anerkennen diese Gemeinwesen den Klimawandel als von Menschen gemacht und verpflichten sich, die globale Erwärmung auf 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zustand zu begrenzen.

Ambitioniert, aber machbar
Die Forderungen der Klimastreikbewegung sind der nationale Klimanotstand, keinen Treibhausgasausstoss im Inland mehr bis 2030 und Klimagerechtigkeit. Über 23'000 deutschsprachige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bezeichnen diese Forderungen als gerechtfertigt.

«Die Forderungen des Klimastreiks sind ambitioniert, aber nötig und umsetzbar», erklärte der Berner Gymnasiast Jan Burckhardt. «Es ist reine Willenssache, ob wir auf die Stimme der Wissenschaft hören.»

Die Klimastreikbewegung versteht sich als dezentrale Jugendbewegung mit basisdemokratischen Strukturen. Demnach fällt sie ihre Entscheide im Konsens und vermeidet Hierarchien. Sie ist nicht an eine Partei oder Organisation gebunden.

 

 

Beitrag erfassen

Keine Kommentare