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Tiefe Stimmbeteiligung in den Städten Winterthur und Zürich

Am nächsten Sonntag, 15. Mai entscheidet die Schweizer Bevölkerung über zahlreiche Abstimmungsvorlagen auf eidgenössischer, kantonaler und kommunaler Ebene entscheiden. Die Stimmbeteiligung bei den grössten Städten des Kantons Zürich ist zurzeit sehr tief.

11.05.2022 / 12:25 / von: yho
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Die Stimmbeteiligung zum Abstimmungssonntag am 15. Mai ist in Winterthur tief. (Symbolbild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

Die Stimmbeteiligung zum Abstimmungssonntag am 15. Mai ist in Winterthur tief. (Symbolbild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

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Neben den eidgenössischen Abstimmungen entscheidet die Winterthurer Bevölkerung am 15. Mai über eine neue Verbandsstatute für den reformierten Stadtverband Winterthur. Doch aktuelle Zahlen zur Stimmbeteiligung für den Abstimmungssonntag zeigen, dass viele Winterthurerinnen und Winterthurer ihre Stimme nicht abgegeben haben. Aktuell ist die Stimmbeteiligung bei knapp 21 Prozent.

«Im Vergleich zur letzten Abstimmung ist dies zum jetzigen Zeitpunkt extrem tief», erklärt Thomas Bolleter, Leiter Wahlen und Abstimmungen Winterthur. Bei der letzten Abstimmung war die Stimmbeteiligung zum gleichen Zeitpunkt 23 Prozent höher.

Eine entscheidende Rolle, ob die Stimmbeteiligung hoch oder tief ist, haben dabei die eidgenössischen Vorlagen. «Es sieht offenbar so aus, dass die eidgenössischen Vorlagen, wie die Änderung zum Transplatationsgesetz oder Filmgesetz, sowie die «Frontex» Abstimmung bei der Bevölkerung kein grosses Intresse auslösen», sagt Thomas Bolleter. Auch bei den Wahlen und Abstimmungen war die Wahl und Stimmbeteiligung in Winterthur zur ähnlichen Zeit tief.

In der Stadt Zürich sieht die Stimmbeteiligung per brieflicher Abgabe mit knapp über 34 Prozent etwas besser aus. Im Vergleich zum 13. Februar ist die Beteiligung aber auch eher tief

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MIke
am 11.05.2022 um 13:03
Wo sind all die Impf-Gegner hin? Die müssten doch beim neuen Transplantationsgesetz auf die Barrikaden steigen. Thema persönliche Freiheit und eigener Körper und so. Wie der Staat hier über meine Organe entscheiden will, finde ich persönlich tausendmal schlimmer und übergriffiger als einen kleinen Stich in den Oberarm. Abstimmen ist hier ein Muss, denn dieses Gesetz ist wortwörtlich einschneidend für alle in der CH.