Pull down to refresh...
zurück

Traditionsverein Pfadi Winterthur droht der Bankrott

Dem Handballclub Pfadi Winterthur droht der Bankrott, wenn sie bis Ende März nicht 400'000 Franken zusammenkriegen. Mittels Crowdfunding und der Hilfe von lokalen Firmen will der Verein «Pfadi4ever» das sinkende Schiff retten.

15.01.2019 / 22:00 / von: mle
Seite drucken Kommentare
0
Von links nach rechts: Adrian Brüngger, NLA Trainer, Romana Heuberger von Pfadi4ever, Jürg Hofmann der Vereinspräsident und Karin Leuch von Pfadi4ever informierten am Dienstag über die Situation. (Bild: RADIO TOP/Ruetsch Menzi)

Von links nach rechts: Adrian Brüngger, NLA Trainer, Romana Heuberger von Pfadi4ever, Jürg Hofmann der Vereinspräsident und Karin Leuch von Pfadi4ever informierten am Dienstag über die Situation. (Bild: RADIO TOP/Ruetsch Menzi)

0
Schreiben Sie einen Kommentar

Bereits an der Mitgliederversammlung im Jahr 2015 habe Pfadi Winterthur für das Vereinsjahr 2014/2015 einen Verlust von 250'000 Franken und einen Aufwandüberschuss von 500'000 Franken präsentiert. Deshalb veranlasste Vereinspräsident Jürg Hofmann damals eine fundierte Finanzprüfung. 

Wie der Verein am Dienstag mitteilt, ergab diese Überprüfung, dass der Verein Schulden von 1,5 Millionen Franken hatte. Ein Sanierungsplan sowie ein Kredit von Jürg Hofmann selber reduzierten den Schuldenberg zwar, doch machten dem Handballverein fehlende Sponsoring-Einnahmen schwer zu schaffen. So ergab sich pro Jahr ein Minus von 200'000 Franken.

Um die Saison 2018/2019 überhaupt beenden zu können, benötigt Pfadi Winterthur nun 400'000 Franken - und zwar bis Ende März 2019.

Der RADIO TOP Beitrag mit Stimmen der Involvierten bei Pfadi Winterthur:

audio

Crowdfunding soll helfen

Den Handballclub retten will der Verein «Pfadi4ever», eine Gruppe von «bekannten Winterthurerinnen und Winterthurern». Nebst diversen Firmen, die Pfadi Winterthur nun unterstützen, hat «Pfadi4ever» auch ein Crowdfunding eingerichtet. Unter

www.lokalhelden.ch/pfadi4ever

 kann man spenden. 

Um den künftigen Betrieb des Vereins in der heutigen Form nachhaltig sichern zu können, müssen auch für die kommenden Jahre zusätzlich rund 400'000 Franken durch die Gewinnung von langfristigen Sponsoren und Unterstützern erzielt werden.

Von der Finanzkrise sei die gesamte «Pfadi-Familie» betroffen, von den Junioren bis hin zum NLA-Team.

Der TELE TOP-Beitrag zu den finanziellen Problemen der Pfadi Winterthur:

video

Beitrag erfassen

Keine Kommentare