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Vom Fotoalbum zu Photoshop – die aktivistische Kraft von Fotografien

Kaum ein Medium hat sich in den letzten Jahren so sehr verändert wie die Fotografie. Früher fand sie vor allem auf analogen Kameras und in Alben oder Rahmen an der Wand statt. Heute trägt jeder und jede tausende Momentaufnahmen auf dem Smartphone mit sich herum. RADIO TOP blickt auf diese Entwicklung zurück und schaut auf die Vor- und Nachteile davon.

23.07.2021 / 17:45 / von: vsa
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Kaum ein Medium hat in den letzten Jahren solch einen Boom erlebt wie die Fotografie. (Bild: pixabay.com)

Kaum ein Medium hat in den letzten Jahren solch einen Boom erlebt wie die Fotografie. (Bild: pixabay.com)

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Die Technologie hat in den letzten Jahrzehnten riesige Sprünge gemacht. Während in den 90-ern noch mit Discman in der Bauchtasche gejoggt wurde, sind heute Milliarden Lieder auf einen Knopfdruck abrufbar - dank Streamingdiensten und Smartphones. Genauso ist es bei Fotografien. Ein Grossteil der Bevölkerung trägt praktisch jeden Tag ganze Fotoalben mit sich herum - im Hosensack oder in der Handtasche. Diese Entwicklung bringt diverse Vor- und Nachteile mit sich. Und vor allem ist sie noch nicht zu Ende.

Die Direktorin des Fotomuseums Winterthur, Nadine Wietlisbach, blickt in die Vergangenheit und Zukunft der Fotografie:

Audio - CUT Fotografie 01

Was über die Jahrzehnte nochmals stark zugenommen hat, ist die Wirkungskraft von Fotografien. So berühren Themen die Gesellschaft meistens mehr, wenn sie von Bildmaterial begleitet vermittelt werden. So zum Beispiel, wenn es um Rassismus, die Klimakrise oder Kriege geht.

Die Experten des Fotomuseums Winterthur über die aktivistische Kraft von Fotografien:

Audio - CUT Fotografie 02

Eine der grössten Veränderungen in der Medienwelt, haben Soziale Netzwerke mit sich gebracht. Instagram, Facebook und Co. sind inzwischen mehr als einfache Freizeitbeschäftigungen. Sie begleiten tausende Menschen durch den Alltag und sind für viele Leute zum Beruf geworden.

Janis Huber vom Fotomuseum über die Vorteile von Social Media:

Audio - CUT Fotografie 03

Janis Huber vom Fotomuseum Winterthur über die Gefahren und Nachteile von Social Media:

Audio - CUT Fotografie 04

In den letzten Monaten geisterten immer häufiger sogenannte Deep Fakes über die Sozialen Netzwerke. Also Videos und Bilder, die so stark bearbeitet wurden, dass sie teilweise täuschend echt aussehen. Wie bei vielen Themen in der Entwicklung der Fotografie, ist auch der Umgang mit diesem Thema eine Gratwanderung.

Carole Baumgartner vom Fotomuseum Winterthur über Deep Fakes und wie sie entlarvt werden können:

Audio - CUT Fotografie 05

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