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«Wenn das Crowdfunding nicht klappt, sieht es düster aus»

Der Escape-Room-Anbieter «Geheimgang 188» in der Stadt Winterthur hadert mit der Coronakrise. Verschiedene Faktoren haben zu einem Loch in der Kasse geführt. Jetzt greift das Team rund um Miro Hintermüller zu neuen Mitteln. Ein Crowdfunding soll 50'000 Franken einbringen.

13.10.2021 / 17:15 / von: jis
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Die beiden Erfinder Miro Hintermüller (links) und Cédric Holenstein (rechts) hoffen ihren Escape Room auch im kommenden Jahr noch anbieten zu können. (Bild: z.V.g geheimgang.ch)

Die beiden Erfinder Miro Hintermüller (links) und Cédric Holenstein (rechts) hoffen ihren Escape Room auch im kommenden Jahr noch anbieten zu können. (Bild: z.V.g geheimgang.ch)

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Zwischen der ZHAW und dem Skills Park liegt der unscheinbare Eingang des Escape-Room-Anbieters «Geheimgang 188». Dieser Rätselanbieter ist der erste seiner Art in Winterthur. Allerdings überschattet ein Loch in der Kasse das Tagesgeschäft. Durch die andauernde Pandemie ist der laufende Betrieb des kleinen Unternehmens gleich doppelt gebeutelt. Die düstere finanzielle Situation lasse sich auf zwei Nenner herunterbrechen. «Zum einen bleiben die finanziellen Hilfen aus, obwohl die Pandemie immer noch läuft, und zum anderen bauen wir unseren Standort seit anfangs Jahr aus», sagt der Medienverantwortliche und Mitbegründer Miro Hintermüller gegenüber RADIO TOP.

Das Geld, welches eigentlich in den weiteren Umbau geflossen wäre, musste nun für die allgemeine Kostendeckung herhalten. «Die angesparten Reserven hat uns die Coronapandemie weggefressen», so Hintermüller weiter.

Crowdfunding soll es richten

Nun greifen die Verantwortlichen zu einer alternativen Finanzierungsmöglichkeit. Mithilfe eines Crowdfunding möchten sie 50'000 Franken generieren. Über eine Crowdfunding-Plattform können Spender dem «Geheimgang 188» einen nicht festgelegten Betrag überweisen. «Wenn das Crowdfunding nicht klappt, sieht es düster aus», gibt Hintermüller im Interview mit RADIO TOP zu. Dann müssten sie sich intensive Gedanken um die Zukunft des «Geheimgangs 188» machen.

Die Crowdfundingkampagne «Gemeinsam retten wir den Geheimgang vor dem Untergang» wird noch in dieser Woche lanciert. Im Gegenzug zu einer Spende erhalten die Unterstützerinnen und Unterstützer sogenannte «Mercis». Unter diesen Gegenleistungen befinden sich zum Beispiel ein von einem Winterthurer Künstler gestaltetes T-Shirt oder ein Fotoshooting in den Kulissen der Escape-Games. Der Geheimgang 188 ist der erste Winterthurer Betreiber von Escape-Games. Im Untergrund des historischen Sulzerareals können sich die Besucher durch verschiedene Spiele rätseln.

Im Beitrag von RADIO TOP gibt Miro Hintermüller genauere Einblicke in die finanzielle Situation:

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Cedi
am 14.10.2021 um 09:25
Ich hoffe es gelingt und ihr findet viele Anhänger und Unterstützer.Habe mehrere Rätsel gemacht (auch das Onlinespiel) und bei allen ist die Liebe zu den Rätseln und die Verbundenheit zur Stadt spürbar.Auch wenn man die Rezensionen auf Google und Tripadvisor sieht, erkannt man rasch wie begeistert die meisten Besucher sind.Es ist auch für die Stadt Winterthur eine tolle Visitenkarte.