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Wie sinnvoll sind Uni-Prüfungen vor Ort?

Für Studierende stehen bald wieder Prüfungen an. Trotz Corona-Pandemie werden diese an vielen Hochschulen aber nicht etwa alleine zu Hause geschrieben, sondern vor Ort mit zahlreichen Mitstudierenden. Dies sorgt nicht überall für Verständnis.

12.01.2021 / 17:34 / von: das
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Dass Prüfungen trotz Corona-Pandemie in der Uni geschrieben werden müssen, sorgt nicht überall für Verständnis. (Bild: AP Photo/Jae C. Hong, File)

Dass Prüfungen trotz Corona-Pandemie in der Uni geschrieben werden müssen, sorgt nicht überall für Verständnis. (Bild: AP Photo/Jae C. Hong, File)

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Seit dem 2. November gibt es an Schweizer Hochschulen keinen Präsenzunterricht mehr. Das heisst, seit über zwei Monaten finden die Vorlesungen nicht mehr im Hörsaal statt, sondern im Internet. Für die bevorstehenden Prüfungen gilt diese Regel aber nicht. Und dies sei auch gut so, findet Francesco Bee, Co-Präsident des Verbands der Schweizer Studierendenschaften auf Anfrage von RADIO TOP:

«Vor Ort sind die Bedingungen für alle gleich. Online gibt es Studierende, die durch eine schlechte Internetverbindung oder zu wenig Platz ganz benachteiligt werden». Es gibt aber auch andere Stimmen. Gewisse Studierende können es nicht verstehen, dass sie extra für die Prüfung an die Uni müssen, obschon der Unterricht seit einiger Zeit online über die Bühne geht. 

RADIO TOP hat mit dem Verband der Schweizer Studierendenschaften VSS über den Sinn von Prüfungen vor Ort gesprochen:

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Damit die Hochschulen die Prüfungen vor Ort durchführen lassen können, müssen sie ein umfassendes Schutzkonzept ausarbeiten. Dieses sieht beispielsweise bei der Universität St.Gallen vor, dass während der gesamten Prüfung eine Maske getragen werden muss. Auch an der ZHAW, an der ETH Zürich und an der Universität Zürich finden gewisse Prüfungen vor Ort statt.

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