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«Winfluencer» gegen Radikalisierung in Winterthur

Die Stadt Winterthur forciert den Kampf gegen Radikalisierung. Zusammen mit Jugendlichen hat der Verein «Jass» sechs Videos produziert, die auf die Thematik Radikalisierung aufmerksam machen sollen.

23.05.2018 / 11:37 / von: mle
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Zusammen mit Jugendlichen hat der Verein «Jass» sechs Videos produziert, die auf die Thematik Radikalisierung aufmerksam machen sollen. (Screenshot: Youtube.com/JASS)

Zusammen mit Jugendlichen hat der Verein «Jass» sechs Videos produziert, die auf die Thematik Radikalisierung aufmerksam machen sollen. (Screenshot: Youtube.com/JASS)

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«Bei der Radikalisierung von Jugendlichen spielt das Internet eine wichtige Rolle. Der digitale Raum wird gezielt genutzt, um Hass und Hetze gegenüber Minderheiten oder extremistische Propaganda zu verbreiten – insbesondere in den Sozialen Medien. Hass im Netz ist laut und aggressiv.» Das Projekt «Winfluence» unter der Leitung der Jugendinfo Winterthur halte dem eine kritische Stimme entgegen, wie die Stadt Winterthur am Mittwoch in einer Mitteilung schreibt.

Als sogenannte Winfluencer verbreiten die Jugendlichen die Videos auf Social-Media-Plattformen. Mit dem Präventions-Projekt sollen die Jugendlichen zum Nachdenken angeregt werden, erklärt Judith Bühler vom Verein «Jass» gegenüber RADIO TOP. 

«Im ersten Video thematisieren wir die traditionellen Rollenbilder: starker Mann, schwache Frau», sagt Judith Bühler über das erste Video: 


Winterthur hat in der Vergangenheit immer wieder für Schlagzeilen wegen Radikalisierung von Jugendlichen gesorgt. So reisten mehrere Winterthurer Jugendliche in den Djihad nach Syrien. Ausserdem bekam die mittlerweile geschlossene An'Nur-Moschee einen zweifelhaften Ruf im Zusammenhang mit Radikalisierung.

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