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Winterthur bereitet sich auf «Marsch fürs Läbe» vor

Der «Marsch fürs Läbe» erhielt von der Stadt Zürich eine Absage. Darum weichen die Veranstalter nach Winterthur aus. In Winterthur bereitet man sich vor.

18.08.2020 / 12:20 / von: mma/mst
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In der Vergangenheit kam es immer wieder zu Gegenprotesten beim «Marsch fürs Läbe».(Archivbild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

In der Vergangenheit kam es immer wieder zu Gegenprotesten beim «Marsch fürs Läbe».(Archivbild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

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Rund 300 Personen werden sich am 19. September im Gate 27 in Winterthur unter dem Motto «Läbe für alli» treffen. Eigentlich wollten die Abtreibungsgegner durch Zürich marschieren. Doch die Stadt wollte ihnen nur eine stehende Demonstration bewilligen, was die Veranstalter ablehnten.

Bereits im vergangenen Jahr kam es beim «Marsch fürs Läbe» zu Gegendemonstrationen und Krawallen. Auch dieses Jahr haben linke Kreise angekündigt, den Anlass zu stören.

Warum der «Marsch fürs Läbe» nach Winterthur ausweicht, erklärt die Sprecherin Beatrice Gall im Beitrag von TELE TOP:

video

Wie sich die Stadtpolizei und die Eventlocation auf den Anlass vorbereiten – im Beitrag von RADIO TOP:

audio

Die Stadtpolizei Winterthur bereitet sich daher auf den Anlass vor, wie Mediensprecher Michael Wirz gegenüber RADIO TOP erklärt. Man wisse von den Aufrufen und man werde eine Lageanalyse durchführen. Die Einsatzplanung laufe bereits.

Auch beim Gate 27 weiss man von den Aufrufen zu Gegendemonstrationen. Angst habe man allerdings nicht, wie Roger Tacheron, Geschäftsführer des Gate 27, versichert: «Wir haben Respekt davor, aber keine Wahl. Wir sind ein offenes Haus.» Tacheron wolle sich nicht von einer Gruppierung durch Drohungen erpressen lassen. Es sei nicht seine Aufgabe, Zensur zu betreiben. Tacheron bestätigt, dass man sich wappne und die nötigen Vorsichtsmassnahmen treffen werde.

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R.
am 19.08.2020 um 14:46
Eigenartig. Der Mensch reguliert die Population von bald jedem Lebewesen. Und das ist in Ordnung.. Doch will man die Population der Spezies Mensch 'regulieren', wird das reklamiert. Ist übrigens bestimmt der 'beste Zeitpunkt' um zu demonstrieren, wogegen auch immer. Und dass es zu Auseinandersetzungen ect. kommen kann, ist bekannt. Dem zur Folge, obschon bekannt, und in der jetzigen Zeit wo die Fallzahlen wieder erheblich steigen.. nimmt man das hin und erlaubt die Demos. Möchte gar nicht dran denken, WIEVIELE sich an diesem Anlass neu infizieren WERDEN! Wo Gewalt entsteht, werden Regeln nicht mehr beachtet!
Pet Mueller
am 18.08.2020 um 22:35
Finde ich gut, das jemand für das Recht auf Leben einsteht. Und ich denke nicht, das jede Kundgebung zwingend eine Gegenkundgebung braucht. Schämt euch, Juso.