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«Winterthur braucht jeden Rappen»

Seit Beginn der Corona-Krise hat die Stadtpolizei Winterthur rund 40'000 Franken an Bussgeldern eingenommen. Das sind deutlich mehr Bussen, als die Stadt Zürich im Vergleich ausgestellt hat. War die Stadtpolizei Winterthur zu hart? Und was soll mit dem Geld passieren? Politiker geben Antworten.

29.05.2020 / 18:52 / von: lpe/mco
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Markus Reinhard, Gemeinderat SVP/Winterthur will dass das Corona-Bussengeld in die allgemeine Stadtkasse fliesst. (Screenshot: TELE TOP)

Markus Reinhard, Gemeinderat SVP/Winterthur will dass das Corona-Bussengeld in die allgemeine Stadtkasse fliesst. (Screenshot: TELE TOP)

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378 Bussen hat die Stadtpolizei Winterthur seit der Ausrufung der ausserordentlichen Lage ausgestellt. In 191 Fällen wurde der Mindestabstand nicht eingehalten, 187 Mal wurden Gruppen von mehr als fünf Personen gebüsst.

Zum Vergleich: Die Stadtpolizei Zürich hat mit 632 weniger als das doppelte an Bussen verteilt. Im Verhältnis zur Grösse der Stadt sass bei der Stadtpolizei Winterthur der Bussenblock also eher locker.

Umstritten ist auch, was mit dem Geld passieren soll. In der Stadt St.Gallen hat der Grüne Politiker Christian Huber einen Vorstoss eingereicht. Er will, dass das Bussengeld direkt an die Bevölkerung zurückfliessen soll. Konkret sollen Kinder den Ferienpass Mobil - ein Abo für öffentlichen Verkehr und Freizeitbetriebe - gratis erhalten. So sollen die Kinder entschädigt werden, die wegen der Corona-Krise nicht in die Ferien können.

Winterthurer Politiker halten von dieser Idee aber wenig. Im Interview mit TELE TOP erfahren Sie, warum Politiker von rechts bis links dagegen sind, dass das Bussengeld an die Bevölkerung verteilt wird:

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