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Winterthur, Frauenfeld, Schaffhausen und St.Gallen unterstützen «Biovision»

Die vier Städte Winterthur, Frauenfeld, Schaffhausen und St.Gallen setzen sich für Ernährungssicherheit in Afrika ein. Damit unterstützen sie die Stiftung «Biovision».

03.12.2018 / 16:47 / von: vsu
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Die Stiftung «Biovision» sich in Äthiopien und Kenia für Ernährungssicherheit ein. (Bild: Biovision)

Die Stiftung «Biovision» sich in Äthiopien und Kenia für Ernährungssicherheit ein. (Bild: Biovision)

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Jährlich nehmen die Städte Winterthur, Frauenfeld, Schaffhausen und St.Gallen Gesuche von diversen Hilfsprojekten entgegen und empfehlen der Städtepartnerschaft dann ein Projekt, welches unterstützt werden soll. Dafür wurde dieses Jahr zum ersten Mal eine vorberatende Kommission eingesetzt, welche aus Vertretern der vier Städten bestand. Sie haben sich dafür entschieden, im nächsten Jahr ein Ernährungsprojekt der Stiftung «Biovision» mit 275'000 Franken zu unterstützen. Winterthur trägt den höchsten Betrag bei: 108'000 Franken fliessen in das Projekt. St.Gallen unterstützt mit 84'000 Franken, Schaffhausen mit 48'000 und Frauenfeld mit 35'000 Franken.

«Biovision» wurde 1998 gegründet. Er setzt sich in Kenia und Äthiopien seit Jahren im Bereich der Ernährungssicherheit ein und verfolgt dabei das Prinzip «Hilfe zur Selbsthilfe». 

Langfristige Verbesserungen angestrebt

«Das unterstützte Projekt überzeugt durch eine ökologisch nachhaltige Ausrichtung und durch eine Vielzahl an direkt und indirekt Begünstigten» begründet die Städtepartnerschaft den Entscheid. Die Bevölkerung in Kenia und Äthiopien leide sehr unter Dürren und der damit verbundenen Nahrungsmittelknappheit. Die Ursachen für diese Probleme finden sich im Klima und in den Bodenerosionen – und hier setzt das Projekt an. «Einerseits sollen die degradierten Böden durch Aufforstung und Förderung ökologischer Landbaumethoden wieder fruchtbar gemacht werden. Andererseits werden die betroffenen Familien beim Aufbau alternativer Einkommensquellen unterstützt. Durch den Einbezug lokaler Gemeindeorganisationen und dank der Schulung der im Projekt direkt Begünstigten in nachhaltiger Land- und Viehwirtschaft wird die Grundlage geschaffen für eine langfristige Verbesserung der Nahrungsmittelsituation» heisst es in einer Mitteilung. 

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