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Winterthur soll Geburtshaus erhalten

Wer im Raum Winterthur ein Kind gebärt, muss dies im Spital oder zu Hause machen. Ein Geburtshaus gibt es in der Stadt nämlich nicht. Fünf Hebammen wollen dies ändern.

29.06.2020 / 11:04 / von: das
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Elena Reusser, Ramona Koch, Rahel Merz, Lisa Bammatter, Holger Auerbach und Bettina Bosshard (v.l.n.r.) wollen in Winterthur ein Geburtshaus realisieren. (Bild: Geburtshaus Winterthur)

Elena Reusser, Ramona Koch, Rahel Merz, Lisa Bammatter, Holger Auerbach und Bettina Bosshard (v.l.n.r.) wollen in Winterthur ein Geburtshaus realisieren. (Bild: Geburtshaus Winterthur)

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Sie wollen zusammen mit einem Gesundheitsökonom spätestens im Jahr 2023 ein Geburtshaus in Winterthur realisieren. «Unser Ziel ist es, Kindern einen guten Start ins Leben zu ermöglichen und Eltern einen guten Start in die Elternschaft», heisst es in einer Mitteilung.

Die fünf Hebammen können dabei auf die Unterstützung des Kantonsspitals Winterthur KSW sowie des Instituts für Hebammen der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW zählen. Sie haben dem Team ihr Engagement zugesichert.

Wo das Geburtshaus in Winterthur gebaut werden soll, ist noch offen. Momentan finden Gespräche mit den Eigentümern möglicher Standorte statt. Das Bedürfnis ist laut den Initianten auf jeden Fall da.

Jährlich gebären etwa 100 Frauen aus Stadt und Region Winterthur in den umliegenden Geburtshäusern. Diese befinden sich in Bäretswil, Zürich, Schaffhausen oder St.Gallen. Damit müssten Frauen aus Winterthur für die Entbindung in einem Geburtshaus mindestens 25 Kilometer auf sich nehmen.

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