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Winterthur verschärft Massnahmen für städtische Angestellte

Nach der Stadt Zürich verschärft auch Winterthur am Mittwoch die Corona-Massnahmen. Neu müssen alle Angestellten in der Verwaltung eine Maske tragen. Ausserdem wurde eine dringende Empfehlung fürs Homeoffice ausgesprochen.

21.10.2020 / 19:38 / von: mle
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Neu müssen alle Angestellten in der Verwaltung der Stadt Winterthur eine Maske tragen. (Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Neu müssen alle Angestellten in der Verwaltung der Stadt Winterthur eine Maske tragen. (Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

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Die Stadt Winterthur weitet ihre Corona-Massnahmen in der Verwaltung aus. Das hat der Stadtrat am Mittwoch beschlossen, teilt Stadtpräsident Michael Künzle (CVP) am Mittwochabend auf Anfrage von RADIO TOP mit. So gilt ab sofort in allen Verwaltungsgebäuden für Angestellte eine Maskenpflicht. Mitarbeiter können die Maske abnehmen, sobald sie am Arbeitsplatz sitzen. An den Schaltern gilt für das Personal für die Dauer des Kundenbesuchs ebenfalls eine Maskenpflicht - auch wenn eine Plexiglasscheibe montiert ist. 

Ausserdem hat der Stadtrat eine dringende Empfehlung fürs Homeoffice ausgesprochen, sagt Michael Künzle weiter. Sitzungen sollen möglichst per Telefon stattfinden. Muss die Sitzung trotzdem physisch stattfinden, dürfen nicht mehr als 15 Leute teilnehmen. 

Die Stadt Zürich hat am Mittwoch ebenfalls eine generelle Maskenpflicht eingeführt. Der Kanton Zürich will sich erst am Freitag zu möglichen weiteren Massnahmen äussern.

Grossveranstaltungen sind «ganz heikles Thema»

Auf die Grossveranstaltungen angesprochen meint Stadtpräsident Michael Künzle (CVP): «Auf der einen Seite kann man sagen, man soll sich nicht mehr in grosser Anzahl treffen. Andererseits ist uns bewusst, dass ein Verbot den Konkurs diverser grosser Sportvereine bedeuten kann.» Ein «ganz heikles Thema» für den Stadtpräsidenten. Man habe gesehen, dass die grossen Ansteckungen nicht an den Grossveranstaltungen stattfänden. Und gerade weil man wisse, dass sich eine Ansteckung dank der Schutzkonzepte an den Grossveranstaltungen überraschend gut vermeiden lasse, müsse man mit der Entscheidung sehr sorgsam sein. 

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