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Winterthurer Abfall wird auf Radioaktivität untersucht

Die Kehrichtverwertungsanlage (KVA) in Winterthur untersucht die Abfälle der Winterthurerinnen und Winterthurer neu auf Radioaktivität. Damit soll die illegale Entsorgung – zum Beispiel von Abfällen aus der Medizin – verhindert werden.

25.02.2021 / 09:28 / von: sfa/sda
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Der Kehricht in Winterthur wird neu auf Radioaktivität untersucht. (Bild: TELE TOP)

Der Kehricht in Winterthur wird neu auf Radioaktivität untersucht. (Bild: TELE TOP)

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In der Medizin, der Forschung und der Industrie werden radioaktive Materialien verwendet. Diese sind in der Regel zwar nur leicht radioaktiv – dennoch müssen sie fachgerecht entsorgt werden und nicht etwa in der regulären Kehrichtverwertungsanlage. Die Stadt Winterthur hat beim Eingang der KVA daher zwei Messportale installiert, wie sie in einer Mitteilung schreibt. Die Abfälle werden damit automatisch auf Radioaktivität gemessen, sobald die Kehrichtfahrzeuge bei den Messportalen am Eingang durchfahren.

Die Stadt Winterthur hat die Radioaktivitätsmessung allerdings nicht etwa angebracht, weil es in der Vergangenheit zu einer Häufung derartiger Fälle gekommen ist – sondern, weil alle Schweizer Entsorgungsbetriebe seit Anfang Jahr zu solchen Messungen verpflichtet sind.

Sollte radioaktives Material gefunden werden, melden die KVA-Verantwortlichen dies dem Bundesamt für Gesundheit (BAG). Mit dem BAG wird dann abgeklärt, ob eine illegale Entsorgung vorliegt und wie und wo das radioaktive Material zu entsorgen ist.

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