Pull down to refresh...
zurück

Winterthurer «Bäumli» ist nun gesperrt

Weil die Massnahmen des Bundes nicht eingehalten wurden, hat die Stadt Winterthur am Freitag das «Bäumli» gesperrt. Auch im Kanton Thurgau werden die Massnahmen zusehends verschärft.

03.04.2020 / 18:41 / von: lpe/mma
Seite drucken Kommentare
0
Am Freitag wurde das «Bäumli» gesperrt. (Bild: TELE TOP/Lea Peyer)

Am Freitag wurde das «Bäumli» gesperrt. (Bild: TELE TOP/Lea Peyer)

0
Schreiben Sie einen Kommentar

Mitarbeitende der Stadt Winterthur haben am Freitag in Anwesenheit der Stadtpolizei den Aussichtspunkt «Bäumli» auf dem Goldenberg gesperrt. Dies, nachdem mehrfach Meldungen eingingen von Personen, die den Sicherheitsabstand nicht einhielten. Bei einer Kontrolle hat die Polizei diese Woche 80 Personen auf dem «Bäumli» angetroffen. Unter diesen Bedingungen sei es schlichtweg nicht möglich, den Abstand einzuhalten, meint Fritz Lehmann.

Als Kommandant des Führungsstabes hat er die Entscheidung getroffen, als Winterthurer bedaure er es, den Bürgerinnen und Bürgern diesen Ort zu verbieten. «Winterthur ist eine grosse Gemeinde mit sehr viel Natur. Man kann sich ausserhalb der stark frequentierten Orte gut verteilen.»

Auch im Kanton Thurgau wurden die Massnahmen verschärft. Die Stadt Frauenfeld hat den Pumptrack geschlossen, das Ufer des Bodensees wird von Sicherheitspersonal überwacht. An der deutschen Grenze in Kreuzlingen wird ausserdem ein zweiter Grenzzaun errichtet, weil sich am bestehenden Zaun zu viele Leute versammelt haben.

Im Interview mit TELE TOP spricht Stadtpolizei-Sprecher Michael Wirz über die Kontrollen, die die Polizei durchführt:

video

Beitrag erfassen

Keine Kommentare