Pull down to refresh...
zurück

Winterthurer Hausarzt hat Lehrpersonen Impfung angeboten

Ein Winterthurer Hausarzt hat Lehrpersonen eine Impfung gegen das Coronavirus angeboten und somit die Prioritätenliste des Kantons missachtet. Ihm könnten jetzt rechtliche Folgen drohen.

29.04.2021 / 06:41 / von: mle
Seite drucken Kommentare
1
Der Kanton Zürich impft streng nach Prioritätenliste. (Symbolbild: Keystone/dpa/Michael Kappeler)

Der Kanton Zürich impft streng nach Prioritätenliste. (Symbolbild: Keystone/dpa/Michael Kappeler)

1
Schreiben Sie einen Kommentar

Ein Winterthurer Hausarzt hat Lehrkräften eine Impfung gegen das Coronavirus angeboten und so die Prioritätenliste des Kantons missachtet. Wie die «Neue Zürcher Zeitung» am Donnerstag berichtet, soll er verschiedenen Schulen in Winterthur ein entsprechendes Angebot unterbreitet haben. Die Schulen haben sich bei der Gesundheitsdirektion erkundigt, ob sie das Angebot annehmen können.

Das Angebot mussten sie ablehnen und der Arzt wurde zurückgepfiffen. Ob ihm wegen des Angebots nun Konsequenzen drohen, ist noch unklar. Die Behörden wollten sich laut Zeitung nicht weiter zum Fall äussern. Grundsätzlich gehe die Gesundheitsdirektion aber davon aus, dass ein Arzt, der sich nicht an die Prioritätenliste hält, seine Berufspflichten verletzt. Wie bei jeder Berufspflichtverletzung sei im Einzelfall zu prüfen, ob eine disziplinarische Massnahme angemessen sei. Diese könne von einer Verwarnung über einen Verweis bis hin zu einer Busse reichen. 

Erst am Mittwoch hat der Kanton Zürich weitere Impf-Gruppen freigeschaltet. Neu können sich auch 50- bis 64-Jährige für eine Impfung anmelden.

Beitrag erfassen

A. W.
am 01.05.2021 um 00:23
Naja, egal wer nun hier Recht hat oder Unrecht. Zumindest habe ich mich als Lehrerin mal einmal ernst genommen gefühlt.. Ich bin in Gruppe N, das sind die allerletzten die dran kommen und ich finde das nicht sehr prickelnd...