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Verfolgungsjagd in Winterthur: Polizei gibt Schuss ab

Betrunken und mit einem Sturmgewehr bewaffnet hat sich ein 21-Jähriger am frühen Sonntagmorgen in Winterthur eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Selbst ein Schuss der Polizei konnte ihn nicht stoppen. Erst nach weiterer Flucht zu Fuss gelang die Festnahme.

09.05.2021 / 15:18 / von: sko/sda
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In Winterthur ist ein Mann mit einem Sturmgewehr nach einer gefährlichen Verfolgungsjagd von der Polizei verhaftet worden. Ein Polizist setzte seine Dienstwaffe ein. (Symbolbild: Pixabay/fsHH)

In Winterthur ist ein Mann mit einem Sturmgewehr nach einer gefährlichen Verfolgungsjagd von der Polizei verhaftet worden. Ein Polizist setzte seine Dienstwaffe ein. (Symbolbild: Pixabay/fsHH)

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Kurz vor 3:30 Uhr hat ein Mann der Polizei gemeldet, dass er befürchte ein Bekannter würde ein Sturmgewehr gegen sich oder gegen andere einsetzen wollen. Als die ersten Polizeikräfte vor Ort eintrafen, war der Verdächtige jedoch bereits mit einem Auto davongefahren, heisst es einer Mitteilung. Die Stadtpolizei Winterthur habe sofort eine Fahndung nach dem bewaffneten und mutmasslich gefährlichen Mann ausgelöst. 

Wenig später entdeckte eine Patrouille den Mann in seinem Auto und versuchte, diesen zu stoppen. Der Mann entzog sich jedoch der Verhaftung und setzte seine Flucht mit übersetzter Geschwindigkeit und unter Missachtung der Verkehrsregeln fort. Dabei erfolgte polizeilicherseits eine Schussabgabe. «Der Mann ist trotzdem weitergeflüchtet», sagt Michael Wirz von der Stadtpolizei Winterthur gegenüber RADIO TOP.

Nach der fortgesetzten Flucht verursachte der Mann einen Selbstunfall und flüchtete zu Fuss weiter. Nach einer erneuten Fahndung konnte dieser schliesslich widerstandslos angehalten und festgenommen werden. Das Sturmgewehr wurde sichergestellt. Michael Wirz ist froh über den glimpflichen Ausgang der Verfolgungsjagd: «Wir müssen von Glück reden, dass niemand verletzt wurde. Der Mann ist mit stark übersetzter Geschwindigkeit geflüchtet.»

Der stark angetrunkene 21-Jährige wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht, konnte dieses jedoch bereits wieder verlassen. Er wurde verhaftet und  wird der Staatsanwaltschaft zugeführt. Neben der Stadtpolizei Winterthur standen das Forensische Institut Zürich und der Unfall- und Beweissicherungsdienst der Kantonspolizei im Einsatz. 

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