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Winterthurer Polizei-Eskorte an Hochzeit bleibt folgenlos

Bei der Hochzeit des Winterthurer Unternehmers Jan Schoch eskortierten zwei Polizeimotorräder den Hochzeitswagen. Obwohl sie auch ohne Dringlichkeit das Blaulicht eingeschaltet hatten, bleibt der Fall folgenlos.

21.05.2019 / 04:41 / von: pwa
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Die Blaulicht-Eskorte mit Polizeimotorrädern bleibt folgenlos. (Symbolbild: kameramann.ch/Beat Kälin)

Die Blaulicht-Eskorte mit Polizeimotorrädern bleibt folgenlos. (Symbolbild: kameramann.ch/Beat Kälin)

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Im letzten Spätsommer wurde der Hochzeitswagen des Winterthurer Unternehmers Jan Schoch von einer Polizei-Eskorte begleitet. Die Polizeieskorte, bestehend aus zwei Motorrädern, sorgte teilweise für harrsche Kritik. Da die Polizisten auch kurzzeitig das Blaulicht eingeschaltet hatten, befassten sich auch die Winterthurer Behörden mit dem Fall, berichtet der «Landbote». Ohne die gebotene Dringlichkeit ist dies nämlich ein Verstoss gegen das Strassenverkehrsgesetz.

Das Statthalteramt hat nun entschieden, dass der Fall keine Konsequenzen hat. Weil das Blaulicht nur für etwa 10 Sekunden und während der Fahrt im Schritttempo für Fotos zugeschaltet war, handle es sich laut der Statthalterin und Präsidentin des Bezirksrates Winterthur Karin Egli-Zimmermann von der SVP um ein Bagatelldelikt. Es sei niemand gefährdet worden und niemand sei in seinen Rechten tangiert worden. 

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