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So klappt es mit dem Zigaretten-Entzug

Am Freitag ist Weltnichtrauchertag. Dass der blaue Dunst schädlich und teuer ist, weiss mittlerweile jeder. Aber wie besiegt man die Sucht am besten? Hier gibt es Tipps, wie man rauchfrei werden kann.

31.05.2019 / 04:00 / von: mle
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Am 31. Mai ist Weltnichtrauchertag. Wir haben Tipps zusammengetragen, wie es mit dem Entzug klappt. (Bild: RADIO TOP/Marian Märki)

Am 31. Mai ist Weltnichtrauchertag. Wir haben Tipps zusammengetragen, wie es mit dem Entzug klappt. (Bild: RADIO TOP/Marian Märki)

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Rauchen ist ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronische Atemwegserkrankungen und verschiedene Krebsarten. Mehr als jeder siebte Todesfall ist Krankheiten zuzuschreiben, die durch Rauchen verursacht werden. Auch Nichtraucher sind nicht sicher, denn Passivrauchen schadet der Gesundheit ähnlich stark wie das Rauchen selbst.

Den höchsten Raucheranteil weisen die 25- bis 34-jährigen Männer (42 Prozent) und die 15- bis 34-jährigen Frauen auf (30 Prozent). Zwischen 1992 und 2017 ist der Anteil der rauchenden Personen bei den Männern von 37 Prozent auf 31 Prozent zurückgegangen, während er bei den Frauen stabil geblieben ist. Der Anteil der Personen, die mindestens 20 Zigaretten pro Tag rauchen, hat sich in diesem Zeitraum halbiert. Das zeigen die aktuellsten Zahlen des Bundesamtes für Statistik.

So sieht deine Lunge aus, wenn du 300 Zigaretten geraucht hast:


Wenn der Wille allein nicht reicht

Mit dem Rauchen aufzuhören, kann unter Umständen extrem schwer sein. Natürlich ist das Wichtigste, ein starker Wille. Und doch gibt es unzählige Tipps und Tricks, die einem die Entwöhnung erleichtern. Wir haben einige zusammengetragen. 

Zeitpunkt festlegen: Triff einen klaren Entscheid zum Aufhören und definieren einen fixen Tag, an dem du Nichtraucher werden willst. 

Alles entsorgen: Wirf am festgesetzten Datum sämtliche Rauchutensilien wie Feuerzeuge und Aschenbecher weg. Natürlich sollten auch keine Zigaretten mehr in deiner Umgebung sein. 

Unterstützung organisieren: Erzähl deinen Freunden und deiner Familie von deinem Vorhaben. Je mehr Leute über deine Pläne Bescheid wissen, desto grösser wird deine Motivation durchzuhalten. Halte dich von Leuten fern, die dich dazu animieren weiter zu rauchen.

Zigaretten-Ersatz besorgen: Besorg dir bei Bedarf für dich geeignete Nikotinersatzprodukte wie Pflaster, Kaugummis, Lutschtabletten oder E-Zigaretten. Dies soll dir aber nur bei der Abgewöhnung von richtigen Zigaretten und schlussendlich von Nikotin helfen und nicht zur neuen Sucht werden. Lass dich in der Apotheke oder von deinem Arzt beraten. 

Rauchgewohnheiten beobachten: Mach dir klar, wieso du überhaupt rauchst. Wann und warum rauchst du? In welcher Stimmung bist du jeweils? Rauchst du allein oder mit anderen zusammen? Diese Fragen helfen dir, kritische Situationen künftig zu meiden oder mit einer Alternative darauf vorbereitet zu sein.

Gewohnheiten ändern: Mache etwas anderes, wenn du das Bedürfnis nach einer Zigarette hast. Trinke oder lese etwas. Geh spazieren, lenke dich irgendwie ab. Beschäftige deinen Mund und Hände mit Kaugummis, Lutschbonbons oder schreib eine SMS. 

Gönn dir was: Belohne dich anfangs täglich für das erreichte Ziel, heute nicht geraucht zu haben. Du kannst dir auch für jeden rauchfreien Tag den Geldbetrag zur Seite legen, den du normalerweise in Zigaretten investieren würdest. Du wirst staunen, wie schnell ein schöner Betrag für etwas zusammenkommt, mit dem du dich für dein Durchhalten belohnen kannst.

RADIO TOP hat mit Hugo Bossi von der Lungenliga Thurgau über die Abgewöhnung von Zigaretten gesprochen:

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