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Winterthurer Sekundarschulen müssen vorerst auf Tablets verzichten

Auf das kommende Schuljahr hin wollte die Stadt Winterthur ihre Sekundarschüler mit Tablets ausstatten. Gegen die offizielle Ausschreibung hat einer der Bewerber erfolgreich rekurriert. Jetzt verzögert sich die Einführung der Tablets.

14.01.2020 / 17:25 / von: lmu
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Für die Tablets hatte der Grosse Gemeinderat der Stadt einen Kredit von 2,7 Mio. Franken bewilligt. (Symbolbild: pixabay.com/GemmaMM)

Für die Tablets hatte der Grosse Gemeinderat der Stadt einen Kredit von 2,7 Mio. Franken bewilligt. (Symbolbild: pixabay.com/GemmaMM)

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Der Lehrplan 21 sieht neu das Schulfach «Medien und Informatik» vor. Dafür wollte die Stadt Winterthur den Schülerinnen und Schülern Tablets zur Verfügung stellen.

Adriano Haller der AH Info Systeme betreut die IT der Winterthurer Schulen schon seit sieben Jahren. Er hat seine Offerte als einziger pünktlich eingereicht. Doch die Stadt hat ihn für den Auftrag nicht berücksichtigt. Daraufhin hat Alfredo Haller gegen die Ausschreibung rekurriert. Das Verwaltungsgericht gibt ihm recht. Die Stadt muss den Auftrag jetzt neu ausschreiben.

Für die Tablets hatte der Grosse Gemeinderat der Stadt einen Kredit von 2,7 Mio. Franken bewilligt. Weil die im neuen Schuljahr aber noch nicht einsatzbereit sind, muss die Schulbehörde die alten Computer aufrüsten. Das verursacht Mehrkosten von bis zu einer Viertelmillion Franken. 

Im Interview mit TELE TOP spricht der betroffene IT-Spezialist, Jürg Altwegg Vorsteher vom Schul- und Sportdepartement und Marc Wäckerlin von der Piratenpartei Winterthur:

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