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Winterthurer Stadtrat will Schulsozialarbeit ausbauen

Steigende Schülerzahlen und immer komplexere Fälle führen dazu, dass die geleisteten Sozialarbeitsstunden an Winterthurer Primarschulen nicht ausreichen, sagt der Winterthurer Stadtrat. Diesen Missstand will er ab nächstem Jahr beheben und legt der Stimmbevölkerung eine entsprechende Vorlage zur Abstimmung vor. Die dafür erforderlichen Kosten sind hoch.

09.07.2020 / 19:26 / von: pko/mma
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Vera Vogt, Leiterin Schulsozialarbeit, und Stadtrat Jürg Altwegg informierten über die Vorlage. (Screenshot: TELE TOP)

Vera Vogt, Leiterin Schulsozialarbeit, und Stadtrat Jürg Altwegg informierten über die Vorlage. (Screenshot: TELE TOP)

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Mobbing, Selbstverletzungen, Schläge oder Schulverweigerung - die von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern an Winterthurer Schulen bearbeiteten Fälle sind sehr vielseitig und verschieden. Jeder Fall benötigt Zeit. Mehr Zeit, als heute zur Verfügung steht.

Diesen Missstand will der Winterthurer Stadtrat beheben. In jedem Winterthurer Schulhaus soll in mindestens 30 Prozent und in belasteten Schulen in mindestens 50 Prozent der Zeit eine Schulsozialarbeiterin oder ein Schulsozialarbeiter anwesend sein. Die Winterthurer Stimmbürger werden am 23. August 2020 über die Vorlage befinden. Im Grossen Gemeinderat hat sich nur die SVP gegen die Vorlage ausgesprochen. Die Partei bemängelt die hohen Kosten des Ausbaus.

TELE TOP unterhält sich mit dem Vertreter des Stadtrats und mit einer Gegnerin der Vorlage:

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