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Winterthurer Strom soll 100 Prozent ökologisch sein

Der Winterthurer Stadtrat soll prüfen, ob es für Stadtwerk möglich ist, Strom ausschliesslich aus erneuerbarer Energie und Kehricht zu gewinnen. Das fordert ein Vorstoss im Gemeinderat.

23.01.2019 / 16:20 / von: mle/pwa
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Der Stadtrat Winterthur muss klären, ob es möglich ist, in Zukunft nur noch Strom aus erneuerbaren Energiequellen oder, wie hier, aus der Kehrichtverwertung herzustellen. (Bild: stadtwerk.winterthur.ch)

Der Stadtrat Winterthur muss klären, ob es möglich ist, in Zukunft nur noch Strom aus erneuerbaren Energiequellen oder, wie hier, aus der Kehrichtverwertung herzustellen. (Bild: stadtwerk.winterthur.ch)

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Stromprodukte sollen in Winterthur nur noch aus erneuerbarer Energie bestehen. Alternativ auch aus Strom aus der Kehrichtverwertung. So wollen Winterthurer Gemeinderäte die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft erreichen. Nur rund 15 Prozent des Winterthurer Stroms werden aus nicht erneuerbaren Energiequellen gewonnen. Allerdings ist dieser Anteil gemäss dem Postulat für fast alle CO2-Emissionen aus Strom verantwortlich. 

Der Stadtrat soll nun klären, ob und zu welchen Kosten dies möglich wäre, erklärt GLP-Gemeinderat Markus Nater gegenüber RADIO TOP. Er hat die Forderung gemeinsam mit Gemeinderäten aus der EVP und der SP eingereicht. Die Wirtschaftlichkeit dürfe aber nicht vergessen werden: In Winterthur ist bisher noch immer Strom aus Kernenergie oder Kohle im Angebot. In Zürich oder Basel ist dies nicht mehr der Fall.

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