Pull down to refresh...
zurück

Winterthurer Taxifahrer kämpfen wegen Corona um Kurierfahrten

Weil sie seit der Corona-Krise weniger Fahrgäste haben, liefern die Taxifahrer vermehrt auch Pakete aus. Das Kuriergeschäft ist aber wenig rentabel und die Aufträge rar. Heidi Taxi möchte seine Kurierdienste trotzdem ausbauen.

02.12.2020 / 18:00 / von: sbr/lpe
Seite drucken Kommentare
0
Taxiunternehmen weichen wegen Corona auf Kurierfahrten aus. (Screenshot: TELE TOP)

Taxiunternehmen weichen wegen Corona auf Kurierfahrten aus. (Screenshot: TELE TOP)

0
Schreiben Sie einen Kommentar

Vor allem während dem ersten Lockdown konnten die Taxifahrer sich mit Kurierfahrten über Wasser halten. Dies machte rund ein Drittel aller Fahrten aus, sagt Fahrer Jürg Ullmann. Er arbeitet für Heidi Taxi - eines der grösseren Taxiunternehmen in Winterthur. Obwohl sie mittlerweile wieder weniger Kurierfahrten machen, sind die Partnerschaften mit den Auftraggebern geblieben. Kurierfahrten könnten für das Unternehmen in Zukunft ein fixer Teil des Geschäftsmodelles sein: «Möglicherweise werden wir unsere Flotte ausbauen, damit wir nicht mit den für den Personenverkehr ausgelegten Taxis fahren müssen», sagt Roberto Salerno, Verkaufsleiter bei Heidi Taxi.

Anders sieht es beim kleineren Taxiunternehmen Seen Taxi aus. Für Geschäftsführer Andreas Wolff ist es schwierig, neue Auftraggeber zu finden. «Um zehn neue Kunden zu finden, muss ich hundert Telefone machen» klagt er. Auch Seen Taxi liefert vereinzelt Waren aus, doch die Konkurrenz im Kuriergeschäft ist hart. Trotzdem schaut er positiv in die Zukunft und hofft, dass bald wieder mehr Fahrgäste seine Dienste in Anspruch nehmen werden.

Im Interview mit TELE TOP erklärt Taxifahrer Jürg Ullmann, weshalb die Taxifahrer im Kuriergeschäft benachteiligt sind:

video

Beitrag erfassen

Keine Kommentare