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«Wir hoffen auf Solidarität»

Bis Ende Februar sind alle Läden, die keine notwendigen Güter verkaufen, geschlossen. Ladenbesitzer sind sich diese Situation aus dem letzten Frühling zwar gewöhnt. Trotzdem stellen die Corona-Massnahmen ganze Betriebe auf den Kopf.

18.01.2021 / 11:03 / von: vsa
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Bis Ende Februar müssen beispielsweise Buchhandlungen und Kleiderläden geschlossen bleiben, während Blumenläden und Coiffeure-Salons offen haben dürfen. Dies trifft nicht überall auf Verständnis. (Bild: pixabay.com/StockSnap)

Bis Ende Februar müssen beispielsweise Buchhandlungen und Kleiderläden geschlossen bleiben, während Blumenläden und Coiffeure-Salons offen haben dürfen. Dies trifft nicht überall auf Verständnis. (Bild: pixabay.com/StockSnap)

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Die Corona-Massnahmen des Bundes sind einschneidend. Wer kann, muss ab heute im Home-Office arbeiten. Wer trotzdem zur Arbeit muss, darf die Maske auch dann nicht abziehen, wenn genug Sicherheitsabstand zu den Arbeitskollegen besteht. Dazu kommt eine Massnahme, die ebenfalls deutlich spürbar ist: Alle Läden, die nicht dringend notwendige Güter verkaufen, müssen bis Ende Februar geschlossen bleiben.

Für Marianne Sax, die in Frauenfeld eine Buchhandlung führt, sind die herrschenden Regeln zwar etwas missverständlich. So dürfen beispielsweise Blumenläden weiter Kundschaft begrüssen, während bei Sax keine Bücher mehr über die Ladentheke gereicht werden. Trotzdem zeigt sich die Buchhändlerin optimistisch. Sie und ihr Team haben während dem ersten Lockdown einiges gelernt, was sie auch jetzt umsetzen können. Sie können zwar keine Kundschaft im Laden begrüssen, aber Bestellungen ausliefern und in einer Abhol-Box bereitstellen ist nach wie vor möglich.

Im Beitrag von RADIO TOP erzählen eine Ladenbesitzerin und ein Ladenbesitzer, wie es Ihnen mit den momentanen Massnahmen geht:

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Auch Ruedi Weigold, der Geschäftsführer von Bolli in Winterthur, erzählt von seinen Erfahrungen. Ihm geht es ähnlich wie der Frauenfelder Buchhändlerin. Die Massnahmen stellen den Betrieb in seinem Laden zwar auf den Kopf und einige Mitarbeiterinnen können derzeit nicht beschäftigt werden. Trotzdem hofft auch Weigold, in den nächsten Wochen beim Take-Away-Stand vor dem Laden Leute anzutreffen, die kurz etwas abholen. Er erinnert sich zur Motivation gerne an den letzten Frühling zurück und hofft auch dieses Jahr auf Solidarität der Kundschaft. 

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