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«Wir wollen junge Menschen für die Winterthurer Politik begeistern»

Am 30. Oktober lanciert der Verein Jugendparlament Winterthur die erste Sessionssitzung. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Der Verein will jetzt politikinteressierte, junge Menschen zwischen zwölf und 25 Jahren auf die erste Sitzung aufmerksam machen. Co-Präsidentin Amélie Galladé freut sich auf den Event.

13.10.2021 / 11:56 / von: jis
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Das Jugendparlament Winterthur setzt sich für die Anliegen der Jugend ein, betreibt politische Bildung und unterstützt Jugendliche beim Umsetzen politischer Ideen. (Bild: z.V.g von Amelié Galladé)

Das Jugendparlament Winterthur setzt sich für die Anliegen der Jugend ein, betreibt politische Bildung und unterstützt Jugendliche beim Umsetzen politischer Ideen. (Bild: z.V.g von Amelié Galladé)

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Ende Oktober ist es soweit. Zum ersten Mal tagt die erste Session des Jugendparlaments im Winterthurer Gemeinderatssaal. Am Morgen werden die Mitglieder des Jugendparlaments in den Kommissionen Klimapolitik, psychische Gesundheit, Freizeitmöglichkeiten sowie Migration und Integration die ersten Jugendvorstösse ausarbeiten. «Das Jugendparlament Winterthur ist ein Verein aus dem Bezirk Winterthur. Wir sehen uns als Sprachrohr der jungen Menschen in Winterthur. Unsere Hauptaufgabe ist einerseits die politische Bildung, aber wir wollen auch, dass junge, interessierte Menschen erste Erfahrungen in der Politik sammeln können und ihre Anliegen gehört werden», sagt die Co-Präsidentin Amélie Galladé gegenüber RADIO TOP.

«Ein grundsätzliches Interesse ist vorhanden»

Bis jetzt haben sich zwölf Teilnehmer definitiv fürs Jugendparlament angemeldet. Bis zum 17. Oktober können sich alle Interessierten ebenfalls noch anmelden. «Ein grundsätzliches Interesse ist vorhanden, aber der Schritt zur definitiven Anmeldung ist meistens ein grosser», so Galladé. Die Veranstalter haben in Winterthurer Schulen und über ihre Social-Media-Kanäle auf den ersten Sessionstag am Sonntag 30. Oktober aufmerksam gemacht.  Eine grosse Werbekampagne ist nicht vorgesehen. Viel mehr will die 16-jährige Amélie Galladé auf ein niederschwelliges Angebot setzen. «Wir sind begeistert, dass sich bis jetzt schon zwölf Personen angemeldet haben. Wir wollen definitiv junge Menschen für die Winterthurer Politik begeistern», sagt Galladé im Interview mit RADIO TOP.

Die Vorbereitungen für den ersten Sessionstag laufen auf Hochtouren

Eine Arbeitsgruppe aus dem Vorstand ist aktuell mit den Vorbereitungen beschäftigt. Neben einem öffentlichen Plenum sind auch Gäste aus der Winterthurer Politik geladen. Die Gemeinderatspräsidentin Maria Sorgo hält die Eröffnungsrede. Auch Stadtpräsident Michael Künzle wird vor Ort sein und den jungen Menschen nach einer Rede die wichtigsten Fragen beantworten. «Bis zum Anmeldeschluss sind es nur noch wenige Tage und wir möchten nochmals versuchen, alle Winterthurer Jugendliche auf das Angebot aufmerksam zu machen, um so zusätzliche Anmeldungen zu generieren», sagt die Mitbegründerin des Winterthurer Jugendparlaments, Amélie Galladé, gegenüber RADIO TOP. Seit drei Jahren ist sie aktiv im Verein Jugendparlament Winterthur tätig.

Im Beitrag von RADIO TOP erklärt Amélie Galladé, weshalb sich eine Anmeldung lohnt:

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