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ZHAW untersucht Jugendliche in Bezug auf Corona-Immunität

Die ZHAW untersucht hunderte Jugendliche aus Winterthur auf Antikörper gegen das Coronavirus. Das im Rahmen einer nationalen Studie «Corona Immunitas» der Swiss Public School of Health. Mit dieser soll herausgefunden werden ob eine Immunität besteht. So ist die Blutabnahme abgelaufen.

30.10.2020 / 06:05 / von: lny
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Das Schild im dritten Stock weist den Studienteilnehmern den Weg. (Bild: RADIO TOP/Luzia Nyffeler)

Das Schild im dritten Stock weist den Studienteilnehmern den Weg. (Bild: RADIO TOP/Luzia Nyffeler)

Zwei Zimmer sind für die Studie reserviert. (Bild: RADIO TOP/Luzia Nyffeler)

Zwei Zimmer sind für die Studie reserviert. (Bild: RADIO TOP/Luzia Nyffeler)

Viel Einrichtung besitzt der Raum nicht. (Bild: RADIO TOP/Luzia Nyffeler)

Viel Einrichtung besitzt der Raum nicht. (Bild: RADIO TOP/Luzia Nyffeler)

Die Liege ist bereit für die Blutabnahme. (Bild: RADIO TOP/Luzia Nyffeler)

Die Liege ist bereit für die Blutabnahme. (Bild: RADIO TOP/Luzia Nyffeler)

Vor der Blutabnahme erklärt der Mitarbeiter Jakob einige Aspekte (Bild: RADIO TOP/Luzia Nyffeler)

Vor der Blutabnahme erklärt der Mitarbeiter Jakob einige Aspekte (Bild: RADIO TOP/Luzia Nyffeler)

Jakobs Blut wird für den Antikörpertest abgenommen. (Bild: RADIO TOP/Luzia Nyffeler)

Jakobs Blut wird für den Antikörpertest abgenommen. (Bild: RADIO TOP/Luzia Nyffeler)

Das ganze Prozedere dauert nur kurze Zeit. (Bild: RADIO TOP/Luzia Nyffeler)

Das ganze Prozedere dauert nur kurze Zeit. (Bild: RADIO TOP/Luzia Nyffeler)

Bereits abgenommene Blutproben. (Bild: RADIO TOP/Luzia Nyffeler)

Bereits abgenommene Blutproben. (Bild: RADIO TOP/Luzia Nyffeler)

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Rund 600 Jugendliche im Alter von 15-25 Jahren will die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW auf Antikörper gegen das Coronavirus untersuchen. Dafür hat sie an den fünf grössten Schulen zufällig Schüler ausgewählt. Diese füllen einen Fragebogen bezüglich Gesundheit und Einhaltung der Schutzmassnahmen aus. Dann werden sie an die ZHAW eingeladen, wo ihnen Blut abgenommen wird. Das geschieht in zwei kleinen Räumen im 3. Stock des neuen Thetriz-Gebäudes am Katharina-Sulzer-Platz. Diese sind mit einem Tisch mit zwei Stühlen, einem Regal und einer Liege mit Testmaterial daneben ausgerüstet.

An diesem Nachmittag ist nur einer der beiden Räume benutzt. Der 16-jährige Jakob* wird dort von einem Gesundheitsmitarbeiter empfangen. Dieser erklärt ihm einige Aspekte, bevor Jakob Blut abgenommen wird. Unter anderem geht es nochmals um das Ziel der Studie aber auch die Rechte, die Jakob hat. Der 16-Jährige macht aus zwei Gründen an der Studie mit. «Ich helfe der kompletten Gesellschaft, dadurch, dass es eine wissenschaftliche Studie ist. Und andererseits, da es mich interessiert, ob ich Antikörper habe.»

RADIO TOP hat Jakob bei seiner Blutabnahme begleitet:

audio

Nach dem Gespräch darf Jakob sich auf die Liege legen. Es ist seine erste Blutabnahme, wie er selbst sagt. Nervös ist er aber nicht. Kurz darauf ist der Spuk bereits vorbei, das Röhrchen voll Blut und Jakob ist fürs Erste entlassen. Er wird später über das Ergebnis informiert und im Februar/März noch einmal zu einer Blutabnahme eingeladen.

Die Resultate beider Tests werden mit Aussagen der Teilnehmenden verglichen, die sie in einem Fragebogen gemacht hat. Diesen haben sie vor der Blutabnahme ausgefüllt. Der Vergleich gibt Aufschluss darüber, ob gewisse Schutzmassnahmen helfen oder ob sich die Teilnehmer dennoch angesteckt haben. Jakob erhofft sich vor allem eines: «Ich hoffe, dass sie ein Ergebnis haben, das sie erfreut und dass die Dunkelziffer etwas klarer wird.»

Bis Ergebnisse vorliegen dauert es aber noch. Erste Resultate werden im nächsten Sommer erwartet. Die Studie ist Teil einer grossen Initiative, bei der verschiedenste Bevölkerungs- und Altersgruppen auf Antikörper getestet werden. Die Ergebnisse sollen auch für Entscheidungsträger eine wichtige Grundlage liefern bei der Bewältigung der Pandemie.

Im Interview mit TELE TOP erklärt Jakob, weshalb er an der Studie teilnimmt:

video

 

*Name der Redaktion bekannt

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