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Zürcher Hausärzte beteiligen sich nicht mehr am Impfprogramm

Zürcher Hausärzte müssen neu mindestens 400 Corona-Impfdosen auf einmal bestellen. Ansonsten werden sie von der Gesundheitsdirektion nicht mehr berücksichtigt. Für viele Hausärzte sind das jedoch zu viele Dosen, weshalb sie die Impfungen ihrer Patienten einstellen.

29.05.2021 / 08:55 / von: psc
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Eine Seniorin bekommt eine Impfung gegen das Coronavirus. (Bild:Keystone/dpa/Uwe Zucchi)

Eine Seniorin bekommt eine Impfung gegen das Coronavirus. (Bild:Keystone/dpa/Uwe Zucchi)

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Im Kanton Zürich haben bisher 900 verschiedene Hausärzte Corona-Impfungen angeboten. Gemeinsam haben sie mehr als 200'000 Impfungen verabreicht. Damit wurden knapp ein Drittel aller Impfdosen in Zürcher Hausarztpraxen verabreicht. Weil die Impfzentren ihren Betrieb nun voll aufgenommen haben, sinkt der Anteil an in Praxen verabreichten Impfungen. Deshalb wirft die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich den Hausärzten vor, sie würden die Impfkampagne «massiv verlangsamen», berichtet der «Tages-Anzeiger».

Um die Zahl der Corona-Impfungen bei den Hausärzten zu erhöhen, hat die Gesundheitsdirektion entschieden, neu nur noch Bestellungen von mindestens 400 Impfdosen an Hausärzte abzugeben. Dies überfordert jedoch viele Praxen. Von den ehemals 900 Hausärzten haben im Kanton Zürich nur noch 100 neuen Impfstoff bestellt. Dies, obwohl dem Kanton Zürich im Juni grössere Mengen des Corona-Impfstoffs von Moderna zur Verfügung stehen.  

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