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Zürcher Kantonsrat muss über den ZHAW-Campus T entscheiden

Der Zürcher Regierungsrat beantragt beim Kantonsrat einen Kredit von knapp 50 Millionen Franken für den ZHAW-Campus T in Winterthur. Nun muss das Parlament entscheiden, ob er dieses Geld bewilligt. Das ganze Projekt kostet gut 280 Millionen Franken.

21.01.2021 / 12:56 / von: lny/sda
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Der geplante Campus T der ZHAW beim historischen Technikum ist einen Schritt weiter. Nun ist der Kantonsrat am Zug. Im Bild die Visualisierung des Siegerprojektes. (Bild: zhaw)

Der geplante Campus T der ZHAW beim historischen Technikum ist einen Schritt weiter. Nun ist der Kantonsrat am Zug. Im Bild die Visualisierung des Siegerprojektes. (Bild: zhaw)

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Der ZHAW-Campus T in Winterthur ist einen Schritt weiter: Um das Projekt weiter planen zu können, beantragt der Regierungsrat dem Kantonsrat rund 24 Millionen Franken. Wie so oft dürfte das Grossprojekt am Schluss teurer werden als ursprünglich geplant.

Bereits im vergangenen Jahr sprach der Regierungsrat einen Projektierungskredit von etwas mehr als 24 Millionen Franken. Nun beantragt er beim Kantonsrat erneut etwas mehr als 24 Millionen. Aus formalen Gründen werden beide Kredite zusammengezählt, was knapp 49 Millionen ergibt.

Der Kantonsrat wird nun in einer der kommenden Sitzungen entscheiden müssen, ob er dieses Geld für den neuen Campus beim Technikum bewilligt. Den definitiven Entscheid für das gesamte Projekt muss der Kantonsrat dann im Jahr 2022 fällen.

Die Zeit drängt: Der Baustart für die erste Etappe ist bereits für Anfang 2023 geplant. Der Kanton will den ersten Neubau schon im Jahr 2025 beziehen, den zweiten im Jahr 2028. Geplant sind vier Etappen über einen Zeitraum von 15 Jahren.

Wie so oft, dürfte das Projekt am Schluss teurer werden als geplant. Bereits die erste Etappe mit den beiden Laborneubauten hinter dem historischen Technikum wird mehr kosten als ursprünglich vorgesehen. Die Baudirektion schätzte die Kosten im März 2019 noch auf 180 bis 220 Millionen. Nun sind es bereits 285 Millionen Franken, wie aus der Mitteilung vom Donnerstag hervorgeht. Der Projektierungskredit von rund 48 Millionen Franken ist darin enthalten.

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