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Zürich setzt im Gegensatz zu Schaffhausen nicht auf mobile Wassersperren

Die Stadtpolizei Schaffhausen investiert in mobile Wassersperren, um Terroranschlägen bei Grossanlässen vorzubeugen. Die Stadtpolizei Zürich, welche dieselbe Sicherheitsevaluation hinter sich hat, kommt zu einem anderen Fazit.

23.05.2019 / 12:06 / von: lli
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Die mobilen Sperren bestehen aus Plastik und werden mit Wasser gefüllt. (Symbolbild: blowingplastic.com)

Die mobilen Sperren bestehen aus Plastik und werden mit Wasser gefüllt. (Symbolbild: blowingplastic.com)

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Die Stadt Schaffhausen investiert 5000 Franken in den Terrorschutz, wie die heute Morgen bekannt wurde. Keine Betonklötze sollen es werden, sondern vierzehn faltbare Container, die mit Wasser befüllt werden können. Die Stadtpolizei St. Gallen setzt seit einem Jahr dieselben mobilen Wassersperren ein.

Welche mobilen Strassensperren St. Gallen, Winterthur und Zürich einsetzen, im Beitrag von RADIO TOP:

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Die Stadtpolizei Zürich hat wie die Stadtpolizei Schaffhausen erst kürzlich eine Evaluation zu ihrem Sicherheitskonzept gemacht und ist allerdings zu einem anderen Fazit gekommen, als ihre Schaffhausen Kollegen. Das sagt Mediensprecher Marco Cortesi gegenüber RADIO TOP.

Welche Elemente genau angeschafft werden, möchte er aber aus Sicherheitsgründen nicht kommunizieren. Nur so viel - es sei eine Kombination verschiedener Elemente.

Winterthur hat momentan noch keine eigenen mobilen Sperren

Die Alternative zu den Wassersperren ist eigentlich nur eine Sperre aus einer Stahlkonstruktion. Betonblöcke entsprechen laut Experten nicht mehr dem aktuellen Sicherheitsstandard. Bei einem Aufprall könnten Splitter entstehen, welche Passanten noch zusätzlich verletzen könnten.

Die Stadtpolizei Winterthur sagt auf Anfrage von RADIO TOP, dass sie momentan noch auf das altbewährte System mit Betonelementen setzen. Ein neues Konzept sei aber in der Evaluation.

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