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Zukunft der Stefanini-Häuser beschäftigt Winterthurer Politik

Der Winterthurer Immobilien-König Bruno Stefanini ist gestorben. Was bleibt sind seine sanierungsbedürftigen Häuser in Winterthur. Was mit den Liegenschaften passiert, ist noch unklar.

14.12.2018 / 17:42 / von: ano
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Viele Häuser in der Steinberggasse gehörten Bruno Stefanini (Bild: Google Maps)

Viele Häuser in der Steinberggasse gehörten Bruno Stefanini (Bild: Google Maps)

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Das Sulzer-Hochhaus oder auch die halbe Steinberggasse in der Winterthurer Altstadt gehörten zum Beispiel Bruno Stefanini. Der sogenannte Winterthurer Immobilien-König war bekannt dafür, dass er seine Liegenschaften nicht gerne saniert hat. Dafür konnten Studenten günstig darin wohnen.

«Die Wohnungen müssen nun saniert werden», betont FDP Fraktionspräsident im Winterthurer Gemeinderat, Urs Hofer. Jedoch sollen die Wohnungen günstig bleiben. Eine schwierige Aufgabe also. Eine Aufgabe die in erster Linie aber nicht der Stadtrat lösen kann, sagt SP-Gemeinderat Roland Kappeler. Die Häuser gehören der Stiftung, die inzwischen die Kinder von Bruno Stefanini führen. Kappeler fordert aber, dass der Stadtrat intensiv das Gespräch mit der Stiftung sucht.

RADIO TOP hat mit Winterthurer Politiker über die Zukunft der Stefanini-Häuser gesprochen:

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Parteien von links bis rechts sind der Meinung, dass Winterthur günstige Wohnungen für die Studenten braucht. Ob Vorstösse im Gemeinderat eingereicht werden, ist noch unklar. Zuerst muss die Stiftung entscheiden.

Der Stadtrat lässt sich nicht in die Karten blicken. Zuerst müsse nun die Stiftung entscheiden, sagt Stadtpräsident Michael Künzle. Wie es dann weitergeht ist noch offen. Bruno Stefanini war der Stadt bestens bekannt.

Bruno Stefanini ist im Alter von 94 Jahren gestorben. Er war schon länger schwer krank. 

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