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ZVV kritisiert Sparbillette der SBB

Längere Fahrten können dank einem Sparbillet günstiger sein als Kurzstrecken. Dem will der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) einen Riegel vorschieben.

10.07.2019 / 10:11 / von: mma
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Gemäss ZVV verfehlen die Sparbillette der SBB ihre Zielsetzung. (Bild: SBB CFF FFS)

Gemäss ZVV verfehlen die Sparbillette der SBB ihre Zielsetzung. (Bild: SBB CFF FFS)

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Der ZVV kritisiert die Sparbillette der SBB. Wegen den Sparbilletten kann es vorkommen, dass längere Strecken günstiger sind als kürzere. Ein Beispiel: Von Flawil nach Zürich Flughafen kostet ein Sparbillet 3.60 Franken. Von Uzwil, eine Haltestelle später, hätte es 10.20 Franken gekostet. Der Grund dafür ist die Tarifstruktur im öffentlichen Verkehr.

Das Sparbillet von Flawil aus ist ein Angebot des direkten Verkehrs. Wenn eine Strecke allerdings vollständig in einem Tarifverbund liegt oder innerhalb zweier Verbunde, die zusammenarbeiten, darf die SBB keine Spartickets anbieten. Die Strecke von Uzwil nach Zürich Flughafen ist innerhalb des Z-Pass-Angebotes des ZVV.

Dies sei ein grosses Problem, sagt ein ZVV-Sprecher gegenüber «20 Minuten». Die Kunden hätten durch das grosse Angebot an Sparbilletten den Eindruck, dass ZVV-Billette zu teuer seien. Dies sei allerdings nicht der Fall. Jedes Jahr schiessen die Steuerzahler 300 Millionen Franken in den ZVV ein. Tarifsenkungen hätten dann eine Erhöhung der Subventionen zur Folge.

Die SBB müsse laut ZVV die Sparbillette anders umsetzen. Sie erfüllten ihre Zielsetzungen nicht.

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