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Zweites Hallenbad für Winterthur - Petitionäre kämpfen weiter

Letzte Woche hat sich der Winterthurer Stadtrat gegen einen Projektierungskredit für ein zweites Hallenbad in Winterthur ausgesprochen. Das widerspricht dem Wunsch der Initianten einer Online-Petition, die trotz der Empfehlung des Stadtrates weiterhin für ein zweites Hallenbad kämpfen.

 

08.10.2019 / 06:56 / von: vsa
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So leer wie auf diesem Bild ist es im Hallenbad Geiselweid eher selten. Deshalb wünschen sich viele Winterthurerinnen und Winterthurer ein zweites Hallenbad. (Bild: stadt.winterthur.ch)

So leer wie auf diesem Bild ist es im Hallenbad Geiselweid eher selten. Deshalb wünschen sich viele Winterthurerinnen und Winterthurer ein zweites Hallenbad. (Bild: stadt.winterthur.ch)

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Letzte Woche wurde bekannt, dass der Winterthurer Stadtrat ein zweites Hallenbad für «nicht finanzierbar» hält. Ausserdem beantragt er aus Kostengründen eine entsprechende Motion aus dem Grossen Gemeinderat nicht weiter zu verfolgen.

Dafür haben die Initianten einer Online-Petition, die sich für ein zweites Hallenbad einsetzen kein Verständnis. Sie kritisieren, dass der Stadtrat gar nicht erst versuche herauszufinden, wie und zu welchen Kosten ein zweites Hallenbad realisierbar wäre. 

«Dabei stellt sich die Frage, wie Kosten abgeschätzt werden können, wenn noch nicht mal eine vertiefte Studie durchgeführt wurde?», fragt Petitionär Selim Gfeller. In einer Medienmitteilung betont er, dass Schwimmen ein sozialer Sport sei, der gefördert werden muss. Es sei ausserdem wichtig, dass Kinder schwimmen lernen. Das ist in Winterthur bekanntlich eher schwierig zu managen. Denn dafür gibt es laut den Initianten der Petition schlicht zu wenig bedeckte Schwimmfläche. 

Der Petitionär Selim Gfeller wirft dem Stadtrat vor, dass der Mangel an bedeckter Schwimmfläche zwar erkannt wird, aber, wie so oft, der Wille und Mut für neue Projekte fehle. Das, obwohl ein zweites Hallenbad laut Gfeller auch besonders ökologisch realisierbar wäre. 

Umso mehr werden die Initianten nun für ein zweites Hallenbad kämpfen. In der Medienmitteilung schreiben sie auch, dass sie sich weitere Schritte wie eine Volksinitiative vorbehalten, sollte der Stadtrat taub bleiben.  

TELE TOP spricht mit dem Leiter des Sportamts, Dave Mischer, und dem Petitionär Selim Gfeller:

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