Pull down to refresh...
zurück

UBS und Credit Suisse reichen Strafanzeige gegen Klimaaktivisten ein

Die Klima-Aktion gegen Schweizer Banken hat ein juristisches Nachspiel. Nach der UBS hat auch die Credit Suisse Strafanzeige gegen die Klimaaktivisten eingereicht.

09.07.2019 / 12:14 / von: mco
Seite drucken Kommentare
1
Ob die Klimaaktivisten von Zürich auch mit einer Strafanzeige rechnen müssen ist noch offen. (Screenshot: TELE TOP)

Ob die Klimaaktivisten von Zürich auch mit einer Strafanzeige rechnen müssen ist noch offen. (Screenshot: TELE TOP)

1
Schreiben Sie einen Kommentar

Die Klima-Aktivisten haben gestern die Eingänge der Hauptsitze der Credit Suisse am Zürcher Paradeplatz und der UBS in Basel blockiert.

Sie mussten von der Polizei weggebracht werden. Über 60 Aktivisten wurden alleine in Zürich festgenommen.

Die UBS zieht Konsequenzen aus der Blockade. «Wir haben Strafanzeige wegen Nötigung, Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung erstattet», sagt UBS-Sprecher Igor Moser gegenüber «Blick». Nach der UBS reagiert auch die Credit Suisse auf die Blockade. Gegenüber «Blick Online» bestätigt ein Sprecher der Grossbank, dass sie ebenfalls eine Strafanzeige eingereicht haben. 

Weil die Klima-Aktivisten am Folgetag ihrer Blockade noch in Haft waren, hat Greenpeace am Dienstagmittag um 13 Uhr zu einer Solidaritätsbekundung in Zürich aufgerufen.  

Beitrag erfassen

Thomas Flück
am 09.07.2019 um 11:02
Bravo UBS! Als Grossbank gegen ein paar besorgte Jugendliche vorzugehen ist echt stark! Fazit: Es ist eben legal, global den ökologischen Kollaps zu finanzieren. Aber es ist illegal, lokal dagegen zu protestieren. Wie pervers ist das denn!