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100-Prozent-Stellen für Kindergartenlehrpersonen gefordert

Kindergartenlehrpersonen können nicht zu hundert Prozent angestellt werden. Das stört nicht nur den Zürcher Kindergartenverband, sondern auch eine Mehrheit des Kantonsrates. Sie will ein neues Gesetz.

25.05.2020 / 18:26 / von: rof
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Der EVP-Kantonsrat Hanspeter Hugentobler hat das Thema angestossen (Screenshot: TELE TOP)

Der EVP-Kantonsrat Hanspeter Hugentobler hat das Thema angestossen (Screenshot: TELE TOP)

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Es herrscht schon lange Unmut bei den Kindergartenlehrpersonen. Sie arbeiten bei einem Vollpensum 24 Lektionen pro Woche erhalten dafür maximal 88 Prozent.

Für einige Kantonsräte ist dies unverständlich. Für 100 Prozent Arbeit sollten Kindergartenlehrpersonen auch 100 Prozent Lohn erhalten, meint beispielsweise der Initiant und EVP-Kantonsrat Hanspeter Hugentobler im Interview mit TELE TOP. Er verlangt - mit zwei Mitunterzeichnerinnen - vom Regierungsrat eine gesetzliche Grundlage für eine 100-Prozent-Anstellung.

Den Kanton und die Gemeinden würde die Änderung rund 25 Millionen Franken kosten. Der Kanton müsste sich mit 5 Millionen beteiligen. Kantonsräte von CVP, SVP und FDP finden die ganze Angelegenheit störend. Kindergartenlehrpersonen hätten drei Nachmittage weniger Unterricht als Primarlehrpersonen. Das sei der Grund für die Lohndiskrepanz. Beim Zürcher Kindergartenverband ist man froh, ist endlich Schwung in die Angelegenheit gekommen.

TELE TOP hat die Ratsdebatte mitverfolgt:

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