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34 Zürcher Lehrpersonen auf «schwarzer Liste»

In der ganzen Schweiz stehen insgesamt 104 Lehrer auf der sogenannten schwarzen Liste, weil ihnen die Unterrichtsberechtigung entzogen wurde. Mit Abstand die meisten stammen aus dem Kanton Zürich.

19.05.2019 / 09:08 / von: abl
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In der ganzen Schweiz stehen insgesamt 104 Lehrpersonen auf der «schwarzen Liste». (Symbolbild: pixabay.com/Alexas_Fotos)

In der ganzen Schweiz stehen insgesamt 104 Lehrpersonen auf der «schwarzen Liste». (Symbolbild: pixabay.com/Alexas_Fotos)

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Aktuell stehen 34 Lehrpersonen aus dem Kanton Zürich auf der schwarzen Liste. Dort landen Lehrer, wenn ihnen die Unterrichtsberechtigung entzogen wird. Dies kann beispielsweise wegen Drogenproblemen oder psychischen Krankheiten geschehen. Der häufigste Grund sind aber Sexualdelikte, berichtet die «Sonntagszeitung». 

Auf der Rangliste folgt der Kanton St.Gallen an zweiter Stelle, mit 17 Lehrpersonen, im Kanton Bern sind es deren 15. Die Zahlen ändern sich laufend: Gewissen Lehrern wird das Diplom nur vorübergehend entzogen. Wenn sie beispielsweise nach einem laufenden Verfahren nicht verurteilt werden, können sie unter Umständen wieder unterrichten. 

In insgesamt 13 Kantonen der Schweiz steht keine einzige Lehrperson auf der Liste. Dies bedeutet aber laut der «Sonntagszeitung» nicht unbedingt, dass es keine Fälle gegeben hat. Kantone sind nämlich gesetzlich nicht dazu verpflichtet, Lehrer auf die schwarze Liste zu setzen. So verzichten beispielsweise die Kantone Tessin oder Waadt darauf. 

So könnte es dazu kommen, dass fehlbare Lehrer aus diesen Kantonen sich in anderen Kantonen bewerben. Denn auch wenn Schulen sich im Einstellungsverfahren auf das Strafregister stützen, laufende Verfahren sind dort nicht ersichtlich. 

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