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FC Zürich kommt nicht aus seinem Tief

Ausgerechnet als frischer Meister gewinnt der FC Zürich keines der ersten vier Meisterschaftsspiele der neuen Saison. Im Letzigrund verlieren die Zürcher gegen Sion 0:3.

07.08.2022 / 16:17 / von: sda/pwa
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FCZ Trainer Franco Foda nach der Niederlage des FC Zürich gegen den FC Sion. (Bild: KEYSTONE/Walter Bieri)

FCZ Trainer Franco Foda nach der Niederlage des FC Zürich gegen den FC Sion. (Bild: KEYSTONE/Walter Bieri)

In der Ära der Super League (seit 2003/04) kam es nur zweimal (2003 und 2019) vor, dass der FCZ in den ersten vier Runden keinen Sieg einfahren konnte. Einen Klub-Minusrekord bedeutet automatisch auch die Torausbeute: vier Spiele, null Tore.

Direkt nach der Pause konnte Bledian Krasniqi die bis dorthin grösste, weil einzige klare Chance des Spiels nicht verwerten. Er scheiterte aus kurzer Distanz an einem tollen Reflex von Sions Goalie Heinz Lindner. Gut zehn Minuten später führten plötzlich die Sittener, die sich vorher meistens auf ein solides Defensivspiel konzentriert hatten. Verteidiger Fidan Aliti lenkte einen Schuss Itaitingas ins Tor ab. Weitere sieben Minuten kürte sich Itaitinga zum Doppeltorschützen. Das 3:0 von Filip Stojilovic wieder nur vier MInuten später liess den Match für die Zürcher zum Debakel werden.

Die Akquisition von Donis Avdijaj von Hartberg könnte sich für den FCZ auf längere Sicht als guter Schachzug erweisen. Am Donnerstag im Europa-League-Qualifikationsspiel bei Linfield Belfast spielte der Deutsch-Kosovare nur in den letzten 20 Minuten. Im Match gegen Sion war er schon in der ersten Halbzeit einer der auffälligsten Zürcher. Er kam öfter auch in die Abschlusszone. Aber bevor Avdijaj viel beitragen kann, muss zuerst die ganze Mannschaft aus der tiefen Baisse finden.