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Ärgerlicher Punktverlust für den FCZ

Der FC Zürich muss weiter auf den ersten Erfolg seit fast drei Monaten warten. Mit dem 2:2 im Heimspiel gegen Lugano verlängerte sich die sieglose Serie auf zehn Meisterschaftsspiele. Der FCZ kassierte den Ausgleich in der Nachspielzeit.

26.09.2020 / 21:19 / von: sap/sda
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Zürichs Tobias Schättin überspielt Luganos Numa Lavanchy - am Ende trennen sich Zürcher und Tessiner aber 2:2. (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

Zürichs Tobias Schättin überspielt Luganos Numa Lavanchy - am Ende trennen sich Zürcher und Tessiner aber 2:2. (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

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Der Punktverlust war für den FC Zürich umso ärgerlicher, weil der Stadtklub den späten Ausgleich durch Luganos eingewechselten Stefano Guidotti nach einem Corner in Überzahl kassierte. Seit der 53. Minute und der Gelb-Roten Karte gegen Luganos Captain Jonathan Sabbatini spielte der FCZ mit einem Mann mehr. Er dominierte die Partie entsprechend, verpasste es aber nach dem Führungstor durch Antonio Marchesano, die Entscheidung mit dem dritten Tor bei einer der zahlreichen Chancen herbeizuführen.

Trotz der späten Enttäuschung zeigte sich der FC Zürich aber auf verbessertem Kurs. Nach der Blamage im Cup gegen das unterklassige Chiasso und der solide Leistung bei der knappen Auswärtsniederlage gegen Meister Young Boys steigerten sich die Zürcher abermals und spielten gegen die seit elf Pflichtspielen ungeschlagenen Tessiner durchaus gefälligen Fussball.

Ausserdem könnte der FCZ gefunden haben, was er in der letzten Saison so schmerzlich vermisste: In Lasse Sobiech scheint er nun einen Spieler in seinen Reihen zu wissen, der die Defensive zu führen in der Lage ist. Der vom 1. FC Köln übernommene Deutsche krönte seine gute Leistung mit dem Kopftor zum 1:1 in der 38. Minute.

Lugano spielte nur in der Startviertelstunde mit dem Selbstvertrauen einer Mannschaft, die seit Anfang Juli nicht mehr verloren hat. In dieser Phase hätten die Tessiner die Partie frühzeitig entscheiden können. Es war aber nur Alexander Gerndt erfolgreich. Dafür war dieses frühe 1:0 umso schöner: Nach einem Corner traf der Schwede aus zwölf Metern volley haargenau unter die Latte.

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